So gelingt Ihnen die perfekte Maniküre

So gelingt Ihnen die perfekte Maniküre

02/16/2023
  • von Julia Koschel
  • Zur Nagelpflege gehört nicht viel – und doch ist sie so wichtig für ein gepflegtes Aussehen. GALA verrät Ihnen die wichtigsten Steps und gibt Ihnen eine kurze Anleitung.
  • Nagelpflege ist ein wichtiger Bestandteil unserer Hygiene. Neben den kosmetischen und ästhetischen Aspekten steht die Gesundheit unserer Nägel im Vordergrund. Eine klassische Maniküre ist schnell und einfach gemacht, kann aber nach Bedarf auf ein regelrechtes Beauty-Treatment ausgedehnt werden. Wie Sie ganz schnell und easy gepflegte Finger und Nägel zaubern können, erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie weitere wertvolle Tipps.

    Damit Sie nicht im Maniküre-Dschungel untergehen, hat GALA einmal geschaut: Was brauchen Sie wirklich für eine gute Nagelpflege? Welche Schritte sind nötig auf dem Weg zu schönen Nägeln? Und welches Zusatztreatment macht Sinn und Freude. Das Wichtigste haben wir für Sie zusammengefasst.

  • Nagelpflege: So bekommen Sie schnell schöne Nägel

    Bevor Sie starten, schauen Sie sich Ihre Fingernägel einmal genau an und überlegen Sie, welche Form Sie anstreben. Während vor gar nicht langer Zeit lange, eckige Nägel noch voll im Trend lagen, sind es zwischenzeitlich wieder spitzere Formen, die Beautyherzen höherschlagen lassen. Einem Trend müssen Sie natürlich nicht hinterherrennen, aber ein wenig Inspiration kann nicht schaden, oder?! Schauen Sie einfach, was Ihnen gefällt, suchen Sie Beispiele im Netz oder bei Ihren Freundinnen. Und dann geht's los.

    Wichtig: Sollten Sie noch Nagellack auf den Nägeln tragen, entfernen Sie diesen zunächst mit einem acetonfreien Nagellackentferner und beginnen Sie erst dann mit den einzelnen Schritten der Nagelpflege.

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    In wenigen Schritten zur perfekten Maniküre 

    1. Zur Vorbereitung einer gründlichen Maniküre eignet sich ein Handbad. Dieses können Sie ganz einfach aus wenigen Zutaten (etwa erwärmte Milch und Oliven-, Jojoba- oder Mandelöl) selbst herstellen oder zum fertigen Produkt greifen. Die Hände rund zehn Minuten im warmen Handbad einweichen lassen und gründlich abspülen und abtrocknen. 
    2. Weichen Sie Ihre Nagelhaut weiter auf. Dazu können Sie wahlweise zu einem speziellen Nagelöl oder einer Tinktur zur Nagelhautentfernung greifen. Bepinseln Sie Ihre Nagelhaut einfach mit wenigen Tropfen und lassen Sie die Tinktur einwirken. Tipp: Sollten Sie Ihr Handbad zuvor schon mit Oliven- oder Jojobaöl angereichert haben, können Sie diesen Punkt getrost unter den Tisch fallen lassen.
    3. Schieben Sie nun Ihre Nagelhaut vorsichtig zurück. Seit Jahren haben sich dafür kleine Rosenholzstäbchen bewährt, da das Holz weich genug ist, um die empfindliche Nagelhaut nicht zu verletzen. Doch auch Nagelhautschieber aus Metall eignen sich dafür. Diese haben den Vorteil, dass es sie nicht nur in großer Stückzahl gibt und unter fließendem Wasser leicht zu reinigen sind.
    4. Sind Sie bereits etwas geübter in Sachen "Nagelpflege zu Hause", dann können Sie sich auch ans Entfernen der Nagelhaut mit einer Nagelhautzange oder einer Nagelhautschere wagen. Doch Vorsicht! Hierbei kann es schnell zu Verletzungen kommen, die im schlimmsten Fall zu unangenehmen Entzündungen der Nagelhaut führen können. 
    5. Nun geht es ans Kürzen der Nägel. Dafür können Sie je nach Form und Länge zunächst einen Nagelknipser oder besser eine grobe Feile verwenden. Feilen Sie dann Ihre Nägel in die gewünschte Form. Welche Nagelfeile für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie weiter unten im Text.
    6. Tragen Sie abschließend eine intensive Nagelhautpflege auf und lassen Sie diese gut einziehen.
    7. Die klassische Nagelpflege ist fertig!

      Die Nägel sind nun in Form, die Nagelhaut "auf Spur" gebracht. Damit haben Sie die wichtigsten Dinge in Bezug auf Ihre Nagelpflege erledigt. Bleibt nur noch die Frage: Bevorzugen Sie natürliche Nägel oder etwas mehr Farbe? Wenn Sie Ihre Nägel lieber pur, sprich ohne Farbe bevorzugen, können Sie sich an diesem Punkt entweder für einen Pflegelack entscheiden oder sich getrost zurücklegen. 

      Für mehr Farbe im Leben: Nagellack

      Wenn Sie stattdessen lieber noch etwas Farbe ins Spiel bringen wollen, steht Ihnen eine große Bandbreite an Tönen zur Auswahl. Die Farbpaletten der zahlreichen Hersteller von Nagellacken reichen von natürlichen, zarten Farben bis hin zu kräftigen, leuchtenden Tönen. Sie können hier dementsprechend ganz nach Ihrem Geschmack entscheiden. Neben herkömmlichen Nagellacken können Sie auch zu Hause zu Shellac greifen. Dieser spezielle UV-Lack hat gegenüber den gewöhnlichen, lufttrocknenden Nagellacken einige Vorteile – aber auch Nachteile.

      Während ein herkömmlicher Nagellack einfach an der Luft oder mit einem kleinen Schnelltrockner trocknet, der den Lack schneller aushärten lässt, benötigt man für Shellac eine besondere UV-Lampe. Der eindeutige Vorteil von Shellac: Er ist sehr schnell getrocknet und hält und hält und hält – so lange, bis er rausgewachsen ist. Entfernen lässt er sich dafür deutlich schwieriger als herkömmlicher Lack. Meist muss acetonhaltiger Nagellackentferner verwendet werden und dieser ist für Nägel ein echter Härtetest. Das sollten Sie bei Ihrer Wahl berücksichtigen.

      Wenn Sie sich für Shellac entscheiden, können wir Ihnen den Liebling unserer Kollegin empfehlen: ein Starter-Set mit entsprechendem Licht und einer Auswahl an Nagellacken samt Base und Topcoat.

      Bei der Wahl eines herkömmlichen Nagellacks ist es ratsam, unbedingt auf einen Unterlack zu setzen. Die Base sorgt dafür, dass Ihr Nagel vor unschönen Verfärbungen geschützt wird. Viele dieser Unterlacke haben zudem zusätzliche Wirk- und Pflegestoffe, die Ihrem Nagel guttun und splitternden Nägeln vorbeugen können.

      Tipp: Um ein wenig an die Haltbarkeit eines Shellacs zu kommen, sollten Sie ein Topcoat, sprich einen Überlack, als Finish auftragen. Dieser sorgt dafür, dass die Farbe länger hält, und – vielleicht noch wichtiger – Sie hinterlassen mit Ihren farbigen Nägeln nicht überall Spuren an Türen, auf Tischen oder wo auch immer Sie mit Ihren Nägeln gegen kommen. Ideal ist der All-In-One-Lack von essie, der Base und Topcoat in einem darstellt. 

      Nagelknipser oder Nagelfeile?

      Sind Ihre Nägel bereits halbwegs in der richtigen Länge? Dann können Sie unmittelbar zur Nagelfeile greifen. Vor allem bei brüchigen Nägeln empfiehlt es sich, vom Äußeren der Nägel zum Nagelinneren zu feilen. Das schont den Nagel und verhindert ein zu schnelles Einreißen oder Abbrechen der Nägel. Welche Nagelfeile für Sie die Richtige ist, verraten wir Ihnen im nächsten Abschnitt.

      Sollen Ihre Nägel deutlich an Länge verlieren, starten Sie gegebenenfalls mit einer Nagelschere oder einem Nagelknipser und bringen Sie Ihre Nägel auf die annähernd gewünschte Länge. Lassen Sie jedoch noch einen kleinen Teil stehen und wechseln Sie dann zur Nagelfeile. Das ist der optimale Weg zwischen Zeitersparnis und schonender Nagelpflege. 

      Schonender als der Griff zum Nagelknipser ist hingegen die Wahl einer gröberen Feile zum Stutzen der Fingernägel. Da der Druck beim Verwenden der Knipser zu feinen Rissen im Nagel führen kann, bildet es Angriffsfläche für Schmutz und Bakterien. Das können Sie mit einer Feile ganz einfach verhindern – kostet aber entsprechend etwas mehr Zeit bei der Nagelpflege.

      Welche Nagelfeile ist die Richtige?

      Die Frage nach der passenden Nagelfeile stellt sich schnell. Vor allem, wenn Sie an brüchigen, splitternden oder zu weichen Nägeln leiden. Brechen Ihre Fingernägeln schnell, sind rau und trocken, dann ist es ratsam, eher auf gepolsterte Nagelfeilen zu setzen. Diese geben im Notfall nach, sollten Sie zum Beispiel zu viel Druck beim Feilen ausüben, und schädigen somit den Nagel nicht noch zusätzlich. Auch mit einer Glasnagelfeile sind Sie bei brüchigen Nägeln gut beraten. Diese hat generell drei überzeugende Vorteile gegenüber vielen anderen Nagelfeilen:

      1. langlebig und nachhaltig: Da sich bei einer Glasfeile keine Schleifpartikel ablösen, bleibt sie über Jahre hinweg funktional. 
      2. leicht zu reinigen: Sie können die Feile ganz einfach unter Wasser abspülen.
      3. sanfte Anwendung: Die kleinen in das Glas geätzten Poren ersetzen herkömmliche Schleifpartikel – sie behandeln Ihre Nägel besonders schonend und fein.

      Aus den genannten Gründen ist eine Glasnagelfeile auch hilfreich, sollten Ihre Nägel sehr weich und biegsam sein. Allerdings ist zu beachten, dass das Feilen durch die feinen Poren etwas länger dauert als mit einer gröberen (Einweg-)Feile.

      Sind Ihre Nägel weder brüchig noch zu weich, brauchen Sie sich entsprechend weniger Gedanken um die richtige Nagelfeile zu machen. In diesem Fall funktioniert neben einer Glasfeile auch eine simple Saphirfeile für das Kürzen und Formen Ihrer Nägel während der Nagelpflege. 

      Grundsätzlich gilt: Achten Sie beim Feilen auf die Feilrichtung. Um ein Einreißen oder Abbrechen der Nägel zu verhindern, sollten Sie möglichst von Außen nach Innen feilen. Sollte Ihre Feile eine gröbere und eine feinere Seite besitzen, schließen Sie stets mit der feinen Seite ab. So erhalten Ihre Nägel einen glatten Abschluss und bieten weniger Angriffsfläche, um irgendwo hängen zu bleiben. 

      Die optimale Pflege Ihrer empfindlichen Nagelhaut

      Nagelhaut sollte stets mit viel Vorsicht behandelt werden. Da sie schnell einreißen kann, ist die Pflege besonders wichtig. Im Idealfall gönnen Sie sich regelmäßig ein Handbad zur optimalen Vorbereitung auf Ihre Nagelpflege. Dafür gibt es sogar spezielle Handwaschschüsseln. Eine kleine Müslischüssel oder Ähnliches reicht aber ebenso aus. Ob Sie zudem auf ein fertiges Produkt setzen oder sich Ihr Handbad nach eigenen Wünschen und Vorlieben zusammenmixen wollen, bleibt natürlich ganz Ihnen überlassen. Ein guter und wichtiger Bestandteil eines Handbads ist Öl, am besten Oliven-, Jojoba- oder Mandelöl.

      Neben dem Handbad eignen sich Nagelöle besonders gut für die Pflege Ihrer Nagelhaut. Mit pflegenden Inhaltsstoffen sorgen sie für eine weiche Nagelhaut und verhindern unangenehmes Einreißen und Entzündungen. Je nach Produkt werden die Öle morgen und/oder abends auf die Nagelhaut aufgetragen. 

      Eine gute Handpflege gehört dazu

      Nachdem Ihre Hände nun perfekt manikürt sind, bleibt nur noch eines. Denn wir haben uns in diesem Artikel zwar primär mit der Nagelpflege beschäftigt, aber wenn Sie einen Extratipp von uns wollen? Schließen Sie eine heimische Maniküre immer mit dem Auftragen einer reichhaltigen Handcreme ab. Denn seien wir mal ehrlich: Die Nägel können noch so gepflegt sein – wenn sie von trockener, rissiger Haut umgeben sind, schmälert das Ihre fürsorgliche Arbeit.

      Ihnen machen eher Frizz oder spröde Lippen zu schaffen? Auch dafür haben wir hilfreiche Tipps und Tricks gesammelt und zum Beispiel die besten Lippenbalsams zusammengetragen.

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