Dayana Yastremska: Tennis-Star behauptet, sie habe sich beim Sex kontaminiert

Dayana Yastremska: Tennis-Star behauptet, sie habe sich beim Sex kontaminiert

05/15/2021

Äh, wie bitte?

Seit Januar ist die ukrainische Tennis-Spielerin Dayana Yastremska wegen Dopings vorläufig suspendiert. Ende vergangenen Jahres waren Spuren der verbotenen Substanz Mesterolon, einem Anabolikum, bei ihr nachgewiesen worden. Nun unternimmt die 20-Jährige einen neuen Versuch, ihre verheißungsvolle Karriere zu retten – mit einer Erklärung die erst einmal abenteuerlich klingt.

Übertragung beim Sex?

Laut Nachrichtenmagazin “Spiegel” behauptet die Ukrainerin, beim Sex mit ihrem damaligen Freund ungewollt mit der verbotenen Substanz in Kontakt gekommen zu sein!

Ex-Freund belastet Yastremska und Vater

Dem Bericht zufolge hat der internationale Sportsgerichtshof CAS den Einspruch abgelehnt. Yastremskas Anwälte hatten versucht, dort noch vor der entscheidenenden Anhörung vor dem Internationalen Tennisverband einen Freispruch zu erwirken.

Der damalige Freund behauptete laut dem Bericht in der Vergangenheit, Yastremskas Vater habe ihm Geld dafür geboten, die Verantwortung für den positiven Test zu übernehmen. Sollte sich dieser Vorwurf bewahrheiten, könnte das weitere böse Folgen für die Tennis-Spielerin haben.

Schon jetzt steht fest: Das einstiege Talent, das es mit 16 ins Finale der Juniorinnen bei Wimbledon schaffte, ist tief gefallen, ihr Name ist bis auf weiteres beschädigt. Vor dem Doping-Fall stand sie kurz vor dem Sprung in die Top20 der Weltrangliste.

Aber geht das alles überhaupt?

Wie der Spiegel berichtet, ist es unumstritten, dass es zu Kontaminationen kommen kann, wenn Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden. “Die Übertragung von Substanzen von Frauen auf Männer durch Vaginalsalben, die zum Beispiel Anabolika enthalten, ist bekannt”, wird Hans Geyer, Geschäftsführer am Zentrum für Präventive Dopingforschung an der Sporthochschule in Köln, zitiert. Allerdings: Die Übertragung von Männern auf Frauen müsse man aber individuell genauer untersuchen. Dazu fehlten verlässliche Studien.





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