"Diablo 4": Entwickler erklären, wie das Endgame funktioniert

"Diablo 4": Entwickler erklären, wie das Endgame funktioniert

12/22/2021
  • „Diablo 4“ will Gamer offenbar auf ewig binden.
  • Das neue Paragon-System ist darauf ausgelegt, dass der Ausbau des eigenen Helden quasi nie endet.
  • Zudem verriet Blizzard weitere Details über das kommende Action-Rollenspiel.

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Für das kommende Action-Rollenspiel „Diablo 4“ hat sich Entwickler Blizzard wahrlich teuflisches ausgedacht, um PC-, PlayStation- und Xbox-Gamer auch nach dem Abspann nicht mehr loszulassen.

In einem ausführlichen Blog-Eintrag stellten die Entwickler das Endgame-System für das Spiel näher vor. Dieses neue Paragon-System ermöglicht ein quasi unendliches Aufleveln des eigenen Helden.

So funktioniert das neue Paragon-System

Und so funktioniert das System: Ab Level 50 wird das aus „Diablo 3“ bekannte Paragon-System freigeschaltet. In „Diablo 4“ gleicht es einem Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielbrett.

Vereinfacht formuliert: Man fängt in der Mitte des Bretts an und schaltet von dort aus nach und nach weitere Talente und Extras frei. Allerdings wird die Sache schnell kompliziert: Neben „normalen“ Feldern, die kleinere Optimierungen bieten, wird es auch „magische“, „seltene“ und „legendäre“ Felder auf dem Brett mit starken Verbesserungen und Boni geben, die sich teils massiv auf den eigenen Spielstil auswirken.

Obendrein wird es auch noch „Sockel“ geben, die sich mit sogenannten (und schwer zu findenden) Glyphen besetzen lassen. Diese – ebenfalls auflevelbaren – Symbole beeinflussen wiederum sämtliche angrenzende Felder. Die Seltenheit der Glyphe bestimmt dabei den Wirkungsradius.

Erreichen Gamer irgendwann das Ende eines Spielbretts, können sie aus mehreren Vorlagen mit unterschiedlichen Ausrichtungen ein weiteres auswählen. Das wird einfach angeflanscht und ist mit etlichen neuen Feldern und Sockeln ausgestattet, sodass die Aufrüstungsspirale immer weiter geht.

Übertragbare Essenzen

Darüber hinaus haben die Entwickler noch weitere Details zu „Diablo 4“ verraten. So wird im fertigen Spiel jede Helden-Klasse Monstern mit individuellen und unterschiedlichsten Animationen den Garaus machen. Erlegte Monster lassen zudem nicht mehr nur zufällig Beute fallen. Bestimmte Gegnerarten werden spezifische Arten von Items mit sich führen.

Neben dem Schmied und Händler wird es außerdem auch den „Okkultisten“ im Spiel geben. Er kann – gegen jede Menge Gold – die Eigenschaften von bestimmten Gegenständen auf andere übertragen. Hat man beispielsweise zwei legendäre Schwerte, lässt sich die „Essenz“ (gemeint sind die Boni) einer Klinge etwa auf einen Ring übertragen.

Wann genau „Diablo 4“ erscheinen wird, ist nach wie vor unklar. Aufgrund massiver interner Probleme rechnet das Entwicklerstudio allerdings nicht mit einer Veröffentlichung vor 2023.  © 1&1 Mail & Media/teleschau

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