Die Höhle der Löwen 2021:  Am 7. Juni pitchen Mary's Dream Coffee, Routago, FitOaty, miss.pinny und B'n'Tree

Die Höhle der Löwen 2021: Am 7. Juni pitchen Mary's Dream Coffee, Routago, FitOaty, miss.pinny und B'n'Tree

06/02/2021

Gänsehaut-Momente in "Die Höhle der Löwen"

Einen Baum pflanzen per Mausklick, ein veganer Bio-Eiskaffee im Tetra Pak, eine Fußgängernavigation für Sehbehinderte und Blinde, eine sofort verzehrbare Frucht-Hafermahlzeit und eine spezielle Schürze: Diese Ideen warten diesmal auf die Löw:innen.

„Mary's Dream Coffee": Ein veganer Bio-Eiskaffee im Tetra Pak

Maren “Mary” Weiß, Claus Weiß und Stefan Hrubesch sind seit sechs Jahren auf unterschiedlichen Wegen in der Kaffeebranche unterwegs. 2018 konnte das Trio dann in der Münchner Innenstadt das erste gemeinsame All-Day-Breakfast-Café eröffnen. Neben dem gesunden Speiseangebot erfreuen sich besonders die eigenen Kaffee-Variationen in “Mary´s Coffee Club” großer Beliebtheit – allen voran der Iced Coffee. Um den Kunden auch für zu Hause oder unterwegs den “Mary’s”-Eiskaffee-Genuss zu ermöglichen, entwickelten sie ihren eigenen Bio-Eiskaffee im Tetra Pak mit leichter Kokosmilch, Kokoswasser und 100 Prozent Arabica-Kaffee. Außerdem ist er Bio-zertifiziert, vegan sowie soja- und laktosefrei. In Bayern ist das Produkt bereits im Einzelhandel erhältlich, jetzt möchten die Gründer:innen deutschlandweit expandieren. Dafür benötigen sie 100.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

„Routago“: Eine Fußgängernavigation speziell für Sehbehinderte und Blinde

285 Millionen Menschen auf der Welt sind blind oder sehbehindert. Um sich sicher durch den Straßenverkehr bewegen zu können, benötigen die Menschen detaillierte und vor allem ganz präzise Informationen: Muss man eine Straße überqueren? Gibt es eine Überführung, um einer großen Straße auszuweichen? Gibt es zusätzliche Hindernisse? Macht die Straße einen leichten Bogen? Je mehr Informationen ein sehbehinderter Mensch hat, desto mehr Sicherheit und Unabhängigkeit bekommt er zurück. Gemeinsam mit Stefan Siebert präsentiert Gerd Güldenpfennig den Löwen “Routago” – eine Fußgängernavigation speziell für Sehbehinderte und Blinde. Im Gegensatz zu anderen gängigen Navigationssystemen, deren Fokus auf dem Straßennetz für Autos liegt, berücksichtigt “Routago Assist”, wie ein Fußgänger am Verkehr teilnimmt. Die Wegführung kann in einer Routenvorschau “abgelaufen” werden, um sich den Weg bereits vorab einprägen zu können. Via Voice-Over erhalten die Nutzer:innen genaue Weg-Anweisungen und durch eine Objekterkennung werden bestimmte Objekte im Videobild der Smartphone-Kamera identifiziert. “Routago” ist ein Start-up-Unternehmen aus der Technologieregion Karlsruhe und Forschungspartner des KIT. Jetzt sind die Gründer auf der Suche nach einem Investor, der sie vor allem im Bereich Marketing und Vertrieb unterstützt. Ihr Angebot an die Löw:innen: 600.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

„FitOaty“: Eine Frucht-Hafermahlzeit im To-Go-Becher

Gründerin Christina Schwarz ist leidenschaftliche Fitness-Athletin und nahm bereits an einigen Bodybuilding-Wettkämpfen erfolgreich teil. “Wenn man sich so viel mit Sport und seinem eigenen Körper auseinandersetzt, wird ein Thema ein essentiell wichtiger Bestandteil im Leben: gesundes Essen”, so die Betriebswirtschaftlerin. Wie viele andere Sportler:innen setzt auch sie auf Haferflocken: “Denn die sind reich an Proteinen, Eisen und Zink. Sie sind voller Ballaststoffe, regen die Verdauung an und halten lange satt.” Für ihr gesundes und vollwertiges Frühstück bereitet sich Christina morgens ihre Haferbowl mit viel frischem Obst zu. Doch dafür benötigt es eine gewisse Zeit und im hektischen Alltag war das oft nicht möglich. Deswegen hat sie “FitOaty” entwickelt: eine frische und sofort verzehrbare Frucht-Hafermahlzeit aus dem Kühlregal im To-Go-Becher aus recyceltem PET. Das spezielle Herstellungsverfahren, mit Druck statt Hitze, soll die Produkte ohne Vitaminverlust länger haltbar machen. Alle Sorten sind vegan, laktosefrei und ohne Zuckerzusatz. Um “FitOaty” als gesunde Frühstücksalternative auf dem Markt zu etablieren, benötigt die Gründerin 80.000 Euro und ist bereit, 25 Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben.

„miss.pinny“: Eine besondere Schürze

Lydia Walter ist Designerin, Schneiderin und Produktentwicklerin in Fachrichtung Mode. Unter ihrem Künstlernamen MILA CARDI entwirft sie eigene Mode, die sie in ihrer Boutique in Nürnberg und im Onlineshop verkauft. Neben ihrer eigenen Kollektion hat sie eine stylische und praktische Schürze für zu Hause und den Gastronomiebereich entworfen. Der Stoff ist Wasser- und schmutzabweisend und so soll ihr Produkt viel belastbarer und langlebiger als herkömmliche Baumwollschürzen sein. Durch die besondere Oberflächenbeschaffenheit kann die Schürze bei Beschmutzungen einfach abgewischt werden und muss nicht sofort in die Waschmaschine. Ihr Design ermöglicht es, die Schürze zu allen Outfits zu tragen. Durch die integrierte Kängurutasche mit beidseitigen Eingriffen lassen sich Arbeitsutensilien wie Block, Stift oder Handy einfach verstauen und alles ist sofort griffbereit. Damit die Gründerin mit “miss.pinny” durchstarten kann, benötigt sie ein Investment von 50.000 Euro und bietet 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

„B'n'Tree“: Für jede Buchung wird ein Baum gepflanzt

Chris Kaiser hat schon viel von der Welt gesehen. Da sein Vater Tropenarzt ist, wuchs er unter anderem in Kamerun und Tansania auf. Nach der Schule hatte er verschiedene Jobs in der Tourismusbranche und hat mittlerweile auf fünf Kontinenten gelebt und gearbeitet. “Besonders beeindruckend waren die fünf Jahre in Thailand, weil ich dort im engsten Kontakt mit Elefanten zusammengearbeitet habe”, so der 33-Jährige. “Für mich sind Elefanten die wundervollsten Geschöpfe auf diesem Planeten. Aber sie haben ein riesengroßes Problem: der Verlust von Lebensraum. Pro Minute verlieren wir 30 Fußballfelder an Regenwald.” Und genau hier setzt sein Start-up an. “B’n’Tree” ist eine Vermittlungsplattform, die mit verschiedenen Reisebuchungsportalen zusammenarbeitet und für jede Buchung einen Baum pflanzt. Das hilft beim Ausgleich der Emissionen, schafft Arbeit für lokale Kommunen und Lebensraum für bedrohte Tierarten. Seit dem Start von “B’n’Tree” konnten über 100.000 Bäume in zwölf verschiedenen Ländern gepflanzt werden. Um möglichst schnell skalieren zu können und sein Business mit der Marke “Click A Tree” auch über die Touristikbranche hinaus auszubauen, benötigt Chris 75.000 Euro und ist bereit zehn Prozent der Anteile abzugeben.

"Die Höhle der Löwen" auf TVNOW

Ganze Folgen der Gründershow stehen hier auf TVNOW zum Abruf bereit.

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