Ein brennendes Interesse an der Feuerwehrjugend im Land

Ein brennendes Interesse an der Feuerwehrjugend im Land

12/15/2021

Sachbearbeiter ThomasSprenger (56) betreut von Feldkirch aus insgesamt 93 Jugendgruppen derFeuerwehr quer durch Vorarlberg.

Sie gehören zu denGrundprinzipien der Feuerwehr: die Begriffe Kameradschaft, Disziplin und dieFähigkeit zum gemeinsamen Handeln. Eigenschaften, die nicht früh genug erlerntund gewonnen werden können. Der Vorarlberger Landesfeuerwehrverband hat sichzum Ziel gesetzt, diese Werte bei der Jugend zu fördern – mit der Feuerwehrjugend.

93 Jugendgruppen

Brennendes Interesse daranhat Thomas Sprenger (56), seit 21 Jahren Sachbearbeiter der Feuerwehrjugendbeim Landesfeuerwehrverband in Feldkirch. Die von ihm betreuten 93Jugendgruppen in Vorarlberg zählen mittlerweile insgesamt 950 Mitglieder im Alter von 10 bis 16 Jahren, rund 15 Prozentdavon sind weiblich.

Wenn auch schon uniformiert,nehmen die Jugendlichen selbstverständlich noch nicht am aktivenEinsatzgeschehen der Feuerwehr teil. Damit wird es erst ab dem Alter von 16Jahren ernst. Vorher aber konzentrieren sich die Aktivitäten der jungenFlorianis auf das Gemeinschaftliche. „In dieser Zeit geht es vor allem darum,die Kameradschaft spielerisch zu pflegen und Spaß an der Sache zu haben“,bringt es Sprenger auf den Punkt. Zahlreiche Programme in vielseitigen Spartenermöglichen das. Gemeinsame Freizeitaktivitäten, ganz fokussiert auf dieGruppe, finden laufend statt. Bei Landes- und Bundesbewerben sowie Wissenstestsin Bezug auf das Feuerwehrwesen wird es besonders spannend.

SpektakulärerEinsatz

Einer der Höhepunkte injüngster Zeit fand beim Flugplatz Hohenems statt, wo auf spektakuläre Weise diediesjährige Bezirksfeuerwehrjugendübung über die Bühne ging. Mehr als 50Jungflorianis aus Dornbirn, Hohenems und Lustenau retteten Puppen aus einembrennenden, täuschend echt nachgebauten Flugzeug und führten Löschangriffedurch. Vorarlbergs Feuerwehrjugend misst sich sehr gut mit den Widrigkeiten derCorona-Pandemie. „Auch wenn Covid den Jugendbereich im Allgemeinen schwergetroffen hat, bei uns waren und sind keine Mitgliederverluste zu verzeichnen,im Gegenteil“, resümiert Sprenger. Dies war auch das vordergründige Ziel. Dashieß auch Aktivitäten von zu Hause aus.

Klopapier-Challenge

Etwa mit den „Challenges“(Herausforderungen) über das Internet. Pizza backen oder dasDurch-die-Gegend-Werfen von Toilettenpapier. „Da gab es dieKlopapier-Challenge, die Pizza-Challenge oder die Muttertags-kuchen-Challenge“,führt der Sachbearbeiter einige spaßige Beispiele an.

Rund 50 Prozent derFeuerwehrjugendmitglieder in Vorarlberg bleiben der wichtigen ehrenamtlichenEinsatzorganisation treu. Auch nach dem Erreichen des 21. Lebensjahres.

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