Erstes Gameplay: So brachial wird das neue "Call of Duty: Modern Warfare 2"

Erstes Gameplay: So brachial wird das neue "Call of Duty: Modern Warfare 2"

06/09/2022
  • „Modern Warfare 2“ soll laut den Entwicklern von Infinity Ward eine neue Ära der „Call of Duty“-Reihe einläuten.
  • Angesichts derart vollmundiger Werbeversprechen sind die Erwartungen der Community hoch.
  • Das ist bislang zum neusten Teil der Shooter-Reihe bekannt.

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„Call of Duty: Modern Warfare 2“ hat einen Release-Termin. Die Fortsetzung von „Call of Duty: Modern Warfare“ aus dem Jahr 2019 soll nach Angaben der Entwickler am 28. Oktober 2022 erscheinen.

Publisher Activision und Entwickler Infinity Ward haben in einem Enthüllungs-Trailer zudem erstmals Gameplay-Eindrücke aus dem diesjährigen Ableger der Action-Reihe, die 2023 erstmals seit 17 Jahren keine Fortsetzung bekommen wird. Stattdessen ist ein längerer Support für „Modern Warfare 2“ geplant.

In einer Pressemitteilung versprechen die Macher des Shooters, dass er eine „neue Ära für das Franchise einleiten“ soll. Ob „Modern Warfare 2“ tatsächlich so eine Revolution wird, lässt sich anhand des 1:41 Minuten langen und von Metallicas „Wherever I May Roam“ untermalten Trailer nicht beurteilen.

Die wichtigsten Infos zu „Call of Duty: Modern Warfare 2“:

Neben dem Trailer haben die Entwickler auch einige Informationen zum Spiel enthüllt. Darunter finden sich auch

  • „Modern Warfare 2“ ist kein Remake des gleichnamigen Spiels aus dem Jahr 2009, sondern ein völlig eigenständiges Spiel. Lediglich ein paar alte Bekannte aus vergangenen „Call of Duty“-Spielen werden Spieler wiedererkennen. Darunter Captain John Price, Seagant Kyle „Gaz“ Garrick, „Soap“ McTavish oder Simon „Ghost“ Riley.
  • Nach Ausflügen in den Zweiten Weltkrieg („Vanguard“) und den Kalten Krieg („Black Ops: Cold War“) spielt die Handlung – wie der Titel suggeriert – in der nahen Zukunft.
  • Die Story soll wie immer fiktional, jedoch gleichzeitig durch reale Geschehnisse inspiriert sein. Captain Price und seine Task Force 141 machen erneut weltweit Jagd auf die Terrorgruppe Al-Qatala. Dazu betritt mit einem mexikanischen Kartell ein weiterer Widersacher die Bühne.
  • Neben frischen Gegnern kommen auch neue Verbündete ins Spiel: Mexikanische Spezialeinheiten unterstützen die Truppe im Verlauf der Kampagne. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine will der Hersteller diesmal von effektheischenden, provokanten Szenen Abstand nehmen.
  • Auf die Realitätsnähe der Figuren legen die Entwickler nicht nur bei der grafischen Darstellung Wert, sondern auch – wie bei einem guten Filmdrehbuch – hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit als Teil der Story. Letztere soll, so das Versprechen von Publisher Activision und Studio Infinity Ward, überzeugender denn je werden.

„Modern Warfare 2“ will PC- und Konsolenspiel nass machen

  • Einblicke in die die Mission „Wet Work“ verdeutlichen, dass Wasser elementarer Bestandteil der Stealth-Spielmechanik von „Modern Warfare 2“ sein wird: Unerkannt schwimmen die Protagonisten hier durch den Amsterdamer Hafen. In der Mission „Shipaf“ wiederum versucht man, auf einem Containerschiff in schwerer See den Start einer feindlichen Rakete verhindern. Die Wellen sollen dabei akkurat berechnet werden.

  • Die KI soll ebenfalls verbessert werden, damit Gegner und Verbündete sich mehr denn je wie echte Menschen verhalten. So laufen die Soldaten nicht blind ins Verderben, sondern gehen vermeintlich gezielt vor. Ein Versprechen, das jedoch mehr oder weniger bei jedem neuen „Call of Duty“-Spiel gemacht wird.
  • Insgesamt sollen die Missionen mehr Abwechslung denn je bieten. Mitverantwortlich: ein größerer Fuhrpark an Fahrzeugen (auch auf dem Wasser, also Boote, Amphibienfahrzeuge).

Die wichtigsten Multiplayer-Neuerungen

Weitere Veränderungen kommen im Multiplayer-Modus zum Tagen:

  • Auch der sogenannte „Gun Smith“ in dem Spieler ihre Waffen mit Aufsätzen modifizieren soll überarbeitet werden. So soll nicht nur aus verschiedenen Griffen, Visieren, Mündungen und ähnlichem ausgewählt werden können, sondern es soll auch möglich sein, diese individuell anzupassen.
  • Auch realistischere Bewegungsmechaniken verspricht Infinity Ward. Unter anderem können die Protagonisten nun durch Fenster hechten, um Kugeln auszuweichen oder an Kanten hängend auf Gegner feuern. Türen lassen sich eintreten, Reifen von Fahrzeugen zerstören. Während der Fahrt kann man aus dem Fenster gelehnt in alle Richtungen schießen oder auf die Ladefläche klettern. Auch ein James-Bond-artiger Sprung in ein anderes Fahrzeug wird möglich sein. Auch ein Schadensmodell für die Vehikel soll für Realismus sorgen.
  • Die Maps sollen in Battle Maps für große Schlachten und Core Maps für 6-gegen-6-Spieler klassifiziert werden. Letztere sollen weniger weitläufig sein als bisher, um die Gefechte zu intensivieren.
  • Neue Modi sind „Knockout“ (eine Mischung aus Battle Royale und Gunfight) und „Prisoner Rescue“. Darin müssen Häftlinge sicher zu einem Extraktionspunkt eskortiert werden.
  • Zudem stehen neue Gadgets zur Verfügung wie ein Granate die sich durch Oberflächen bohren kann, eine taktische Kamera, die akustisch vor Feinden warnt, ein Hacking-Tool oder eine Soldaten-Attrappe.

Warzone 2.0

Auch „Warzone“ soll runderneuert werden. Der zweite Teil des kostenlosen Battle-Royale-Modus von „Call of Duty“ wird im „Modern Warfare 2“-Setting spielen, soll aber erst zu eiem späteren Zeitpunkt folgen. Eine weitere Neuerung: „Warzone“ wird ergänzend auch als Mobile-Version erscheinen.

„Call of Duty: Modern Warfare 2“ erscheint am 28. Oktober für PS4/5, Xbox One und Series X/S sowie PC. Zum ersten Mal seit fünf Jahren wird mit „Modern Warfare 2“ zudem ein Teil der „Call of Duty“-Reihe auch auf Steam erscheinen und nicht nur exklusiv auf Blizzards Battle.net. Davor soll es eine kostenlose, offene Beta geben.  © 1&1 Mail & Media/teleschau


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