„Ich möchte Menschen begleiten, sie unterstützen und fördern“

„Ich möchte Menschen begleiten, sie unterstützen und fördern“

03/16/2021

Der Pflegeberuf ist gerade in den vergangenen Monatenverstärkt in den Mittelpunkt gerückt. Was dabei schnell ersichtlich wurde:Dieser Berufszweig ist nicht nur spannend und vielseitig, er bietet auch vieleKarrierechancen. Bestes Beispiel dafür ist Magdalena Nachbaur.

„Ich wollte schon immer einen sozialen Beruf erlernen, indem ich mit Menschen zu tun habe“, erinnert sie sich zurück. Und da MagdalenaNachbaur die Landeskrankenhäuser bereits von diversen Praktika kannte, war dieEntscheidung schnell klar. Nach der Matura am BORG Schillerstraße im Jahr 2010folgte die Ausbildung an der (damals noch psychiatrischen) Gesundheits- undKrankenpflegeschule Rankweil, die die junge Frau 2014 mit dem Diplom fürpsychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege abschloss. Schon 2017 nutzteMagdalena das vielfältige Weiterbildungsangebot der VorarlbergerKrankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG) und absolvierte den Lehrgang „SpeziellePflege bei Menschen mit neurologischen Erkrankungen“. Es folgten verschiedeneberufliche Fortbildungen, z. B. im Bereich Kinaesthetics in der Pflege undBasale Stimulation in der Pflege.

Spannendes Arbeitsfeld

Auf diese Weise konnte Magdalena Nachbaur einen wichtigenGrundstein für ihre Arbeit auf der neurologischen Nachsorgestation Neurologie 5am Landeskrankenhaus Rankweil legen, auf der sie von Jänner 2015 bis Oktober2020 tätig war. „Der stationäre Bereich ist ein spannendes Arbeitsfeld, in demich sehr gerne tätig war. Dort konnte ich die Menschenbegleiten und sie in ihrer besonderen Lebenslageunterstützen und fördern“, so Magdalena Nachbaur. Doch nach wenigen Jahrenwurde ihr klar: Sie möchte ihr Wissen und ihre Leidenschaft für den Pflegeberufauch an andere weitergeben.

Vielfältigkeit und Freude am Beruf vermitteln

Als sich im Jahr 2019 die Chance bot, an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil (GuKPS) zu unterrichten, ergriff Magdalena Nachbaur diese sofort. Von Februar 2019 bis Oktober 2020 war sie Teilzeit auf Station und in der Schule tätig, seit diesem Schuljahr widmet sie sich nun komplett dem Unterrichten. Aktuell ist sie Lehrerin für „Ethik und Berufskunde“ sowie für die Gesundheits- und Krankenpflegefächer „Pflege bei Menschen mit neurologischen Erkrankungen“, „Unterstützung bei der Ausscheidung“. Ihre Aufgabe sieht Magdalena Nachbaur ganz klar darin, der „nächsten Generation“ die Vielfältigkeit des Berufes, die Freude am Beruf und die Haltung gegenüber den Patient(inn)en zu vermitteln. „Ich möchte ihnen ein gutes, grundlegendes ‚Werkzeug‘ für die Zukunft und einen Sinn für unsere Berufsidentität mitgeben“, so die engagierte Lehrerin, die sich auch noch gerne einer weiteren Aufgabe widmet. Der Öffentlichkeitsarbeit für die GuKPS Rankweil. Sie aktualisiert und gestaltet die Homepage, betreut den Social-Media-Account und vertritt die Schule bei den Redaktionssitzungen der Patienten- und Mitarbeiterzeitung der Landeskrankenhäuser.

Und nebenbei noch studieren

Und wäre es damit noch nicht genug, studiert MagdalenaNachbaur seit Oktober 2020 berufsbegleitend an der UMIT in HallPflegewissenschaften mit Schwerpunkt Pflegepädagogik. „Eine Herausforderung,die aber gut machbar ist.“ Arbeits- bzw. Unterrichtszeiten kann dieNeu-Studentin mit Präsenzzeiten an der UMIT (in Blockwochen) gut abstimmen.Auch hier schätzt Magdalena Nachbaur die Flexibilität und die Unterstützungdurch die KHBG: „Ich bekomme einen Teil der Arbeitszeit für mein Studium zurVerfügung gestellt, ebenfalls eine finanzielle Unterstützung.“ Das Wissen ausdem Studium kann sie direkt in der Praxis anwenden bzw. Themen aus der Praxisim Studium einfließen lassen. Eine Win-win-Situation also für beide Seiten.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel