"Magic: Legends": Open Beta stößt auf viel Kritik

"Magic: Legends": Open Beta stößt auf viel Kritik

03/27/2021
  • Seit 23. März ist die Open Beta von “Magic: Legends” am PC spielbar.
  • Der erste Eindruck: Das Action-Rollenspiel, das “Diablo” mit dem Kult-Sammelkartenspiel vermengt, hat Potenzial, wird aber auch teils scharf kritisiert.
  • Vor allem am Ingame-Shop stören sich Kritiker, die Pay2Win-Anreize befürchten.

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Das Action-Rollenspiel “Magic: Legends” ging am 23. März in die Open Beta. Spielbar ist der PC-Titel, der den Deckbau des Kult-Sammelkartenspiels “Magic: The Gathering” mit den “Diablo”-Mechanismen kreuzt, seitdem über den Epic Games Store oder den Arc Launcher.

Bei den Spielern lösen die ersten Stunden jedoch gemischte Gefühle aus, wie unter anderem Reaktionen auf Reddit und Twitter dokumentieren. Positiv bemerkt wird, dass der Titel viel taktisches Potenzial biete.

In der Kritik steht indes vor allem der Ingame Shop. So ist es zwar möglich, den Dimir-Assassine als neue Klasse zu erstehen, allerdings geht das nur mit sehr viel Gold aus dem Auktionshaus oder über Pakete mit zufälligem Inhalt. Wie bei Panini-Sammelbildchen (oder im “FIFA”-“FUT”-Modus) soll die Chance, genau diese ersehnte Klasse zu bekommen, sehr gering sein. YouTuber Vulkan beziffert die Wahrscheinlichkeit auf 1:250. Andere User kritisieren die XP-Booster. Auch Battle Passes und kosmetische Inhalte sind im Shop gegen Echtgeld zu haben.

Nicht nur pure Magie?

Wiederum andere Spieler berichten über technische Stolpersteine wie Login-Probleme, Lags und Verbindungsabbrüche. Was das Gameplay betrifft, empfinden es manche Beta-Tester als Geduldsprobe, so lange zu zocken, bis sie bestimmte Inhalte freischalten konnten.

Kritische Stimmen stufen “Magic: Legends” daher als wenig einsteigerfreundlich ein. Die vorherrschende Meinung ist offenbar: “Magic: Legends” hat das Zeug zu einem gelungenen Hack&Slay – allerdings haben die Entwickler noch einiges am Feintuning zu schleifen, um das ganze Potenzial auszuschöpfen. Vor allem fordern die Skeptiker, den Ingame-Shop so auszubalancieren, dass aus diesem kein Pay2Win-Mechanismus wird.

Neben der PC-Version sollen auch die Versionen für PS4 und Xbox One noch in diesem Jahr erscheinen. Die Entwickler sind sicher gut beraten, sich das Feedback der Open-Beta-Tester zu Herzen zu nehmen – auch wenn das den Release eventuell ein wenig verzögern könnte.

(tsch)  © 1&1 Mail & Media/teleschau

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