PILOT’S WATCHES LEGACY

PILOT’S WATCHES LEGACY

11/24/2021

Von der «Spezialuhr für Flieger» über die hoch funktionalenmilitärischen Beobachtungs- und Navigationsuhren bis zu den modernenFliegeruhren: IWC verfügt über 85 Jahre Erfahrung und Expertise in derHerstellung von präzisen und robusten Instrumenten für das Cockpit.

Der Duft von Kerosin und ein Hauch von Abenteuer: DieFliegeruhren von IWC bringen den Traum vom Fliegen auf eine besonders charmanteWeise ans Handgelenk. Ursprünglich als präzise und verlässliche Instrumente fürdas Cockpit entwickelt, werden Pilot’s Watches heute vor allem als Sportuhrengeschätzt, die im Alltag so einiges mitmachen können.

Die Geschichte der Fliegeruhren von IWC reicht bis in dieAnfangsjahre der Luftfahrt zurück. Damals war eine präzise Armbanduhr für diePiloten ein überlebenswichtiges Instrument im Cockpit. Man brauchte sieursprünglich, um die Flugzeit oder die Betriebsstunden des Motors zuüberwachen. Ein wichtiges Anwendungsgebiet war zudem die Navigation beiSichtflügen: In der Kombination mit einem Sextanten half eine hochpräziseArmbanduhr dabei, mittels astronomischer Navigation die aktuelle Position zubestimmen.

Worauf es ankommt

IWC hat schon früh mit der Herstellung von technischenInstrumenten begonnen, die auf die Anforderungen in der Luftfahrt zugeschnittensind. 1936 wurde in Schaffhausen die «Spezialuhr für Flieger» (Ref. IW436)entwickelt. Der Impuls für das Projekt ging von den Söhnen des damaligenIWC-Besitzers Ernst Jakob Homberger aus. Beide waren leidenschaftliche Pilotenund wussten deshalb, worauf es bei einer Fliegeruhr ankommt. Zu den technischenMerkmalen der neuen Konstruktion gehörten ein antimagnetisches Uhrwerk und einbruchsicheres Frontglas. Zudem funktionierte der Zeitmesser in einemTemperaturspektrum zwischen -40 und +40 Grad Celsius einwandfrei, was in dennoch ungeheizten Cockpits jener Zeit wichtig war.

Gross und markant

Die in den 1940er-Jahren entwickelte Große FliegeruhrKaliber 52 T.S.C. (Ref. IW431) wurde nach den strengen Anforderungen fürmilitärische Beobachtungsuhren konstruiert und diente Jahrzehnte später alsDesigninspiration für die Big Pilot’s Watch. Mit einem Gehäusedurchmesser von55 Millimetern, einer Höhe von 16,5 Millimetern und einem Gewicht von 183Gramm ist sie bis heute die größte Armbanduhr, die IWC jemals gebaut hat. Daspuristische Zifferblatt im Design eines einfach ablesbaren Cockpitinstrumentssowie die markante Kegelkrone, die von den Piloten auch mit den wattiertenFliegerhandschuhen bedient werden konnte, prägen bis heute das Design dermodernen Big Pilot’s Watch.

Faradayscher Käfig

Die berühmteste Fliegeruhr aus Schaffhausen entstand 1948.Auf eine Ausschreibung der British Royal Airforce (RAF) entwickelte IWC auf derBasis des Kalibers 89 die Navigator’s Wristwatch Mark 11. Eine zentraleAnforderung war der Schutz des Uhrwerks vor Magnetfeldern. DieRadarausrüstungen jener Zeit generierten starke elektromagnetische Felder, dieden Gang von mechanischen Uhren beeinträchtigen konnten. Als Antwort daraufentwickelte IWC einen Innenkäfig aus Weicheisen, dessen Oberteil aus demZifferblatt bestand. Wie ein faradayscher Käfig leitete er die Strahlung um dasUhrwerk herum. Eine weitere Spezialität war das speziell gesicherte Frontglas,das sich auch bei einem plötzlichen Druckabfall im Cockpit nicht von seinemPlatz lösen konnte. Das klar strukturierte, kontrastreiche Zifferblatt mitLeuchtelementen stellte sicher, dass die Piloten die Zeit auch unterschwierigen Sichtbedingungen gut ablesen konnten.

«IWC als Marke trägt eine gewisse Selbstsicherheit in sich,gepaart mit einem Maß an Understatement.»

«Wir sind eine Marke für Menschen unterwegs, dieMeilensteine feiern, aber die Meilensteine finden sich immer am Boden derRealität.»

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