Trennungsgrund Krebs: Freund lässt Sarah nach der Diagnose sitzen

Trennungsgrund Krebs: Freund lässt Sarah nach der Diagnose sitzen

09/05/2021

Freund kann mit Krebs-Diagnose nicht umgehen

Anders als bei „Disney“ gibt es im echten Leben (augenscheinlich) oft kein Happy End: So auch bei Sarah Southern aus Winston-Salem, North Carolina, und ihrem mittlerweile Ex-Partner. Dieser verabschiedete sich nämlich dann aus ihrem Leben, als Sarah ihre Krebs-Diagnose erhielt. Autsch! Doch die machte das Beste draus und krempelte ihr Leben um. Jetzt liebt sie eine ganz besondere Person: sich selbst.

Achterbahnfahrt der Gefühle: Sarahs Bauchgefühl erweist sich als richtig – doch ihr Freund sucht das Weite

Als ihr im September 2019 in einem Traum geraten wird, sie solle sich auf Krebs untersuchen lassen, fasst Sarah Southern den Entschluss: Irgendwas ist an dem Traum komisch – aber auch real, vielleicht sollte ich wirklich mal zum Arzt gehen. Was verrückt klingt, rettete der US-Amerikanerin jedoch das Leben, denn: Sie hatte tatsächlich verdächtig aussehende Leberflecke, Melanome im ersten Stadium. Und ihr damaliger Freund? Machte daraufhin erstmal Schluss mit ihr. Der Grund? Angeblich kam er mit ihrem Schicksal nicht zurecht. Für Sarah Southern der „schlimmste Tag ihres Lebens“, wie Kennedy News and Media berichtet. Und der Krebs? Entpuppte sich nach drei Eingriffen, bei denen die Melanome entfernt wurden, zum Glück als Entwarnung! Dennoch seien – so die Single-Powerfrau – die damaligen, harten Worte „ihre größter Motivation“ gewesen und hätten sie „stärker gemacht, als jemals zuvor.“

Sarah hat ihr Leben umgekrempelt und ist jetzt glücklicher als jemals zuvor

Die damals 30-Jährige gab so richtig Gas: Sie hat es geschafft, abzunehmen, ihr Studium nach zehn (!) Jahren abgeschlossen, eine Beförderung eingeheimst und ihr eigenes Unternehmen weiter ausgebaut. Nicht schlecht, oder? „Ich denke, diese ganze Erfahrung war ein guter Kick und der Kick, den ich brauchte, um mein Leben in den Griff zu bekommen. Denn ich habe gespürt, wie tief ich gesunken bin und wie verletzt und niedergeschlagen ich war. An diesen Punkt möchte ich nie wieder zurückkehren.“ Sarah, die sich als „stärker sieht als je zuvor“, wolle ihre Geschichte vor allem deswegen erzählen, um anderen Frauen – in vielleicht ähnlichen Situationen – Mut zu machen.

Lese-Tipp: Immer mehr Melanome! Fast doppelt so viele Hautkrebsfälle wie noch vor 10 Jahren

Die Geschäftinhaberin ist froh, dass ihr Melanom rechtzeitig erkannt wurde – und dass sie rechtzeitig erkannt hat, was für ein Typ Mensch ihr damaliger Freund wirklich ist beziehungsweise war. Ihr Leben umzukrempeln, anstatt sich zu verkriechen, sei zwar äußerst schwer gewesen, aber die einzig richtige Entscheidung. Rückblickend ist die Single-Lady mehr als froh: „Am Anfang habe ich das alles getan, um ihm zu zeigen, dass ich ihn nicht brauche und dass ich ohne ihn viel besser dran bin. Das hat ein paar Monate gedauert, und dann habe ich festgestellt, dass ich auf einmal auch angefangen habe zu lieben, wer ich bin. Und dann habe ich es für mich getan.“ Wenn das keine Selbstliebe ist, von der man sich eine Scheibe abschneiden könnte! (vdü)



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