Unermüdlicher Einsatz fürs Tierwohl: ausgezeichnete Vorbilder

Unermüdlicher Einsatz fürs Tierwohl: ausgezeichnete Vorbilder

05/10/2022

Allezwei Jahre werden die VN-Tierschutzpreise verliehen. 2023 ist es wieder soweit.

Achtsamer undliebevoller Umgang mit landwirtschaftlichen, wilden und Haustieren soll derÖffentlichkeit gezeigt und Vorbilder vor der Vorhang geholt werden. Initiiertwurde der Vorarlberger Tierschutzpreis 2012 von damals TSO Pius Fink, LR ErichSchwärzler und CR Verena Daum. 2013 wurden erstmals Tierschutzpreise anengagierte Private, Landwirte und gemeinnützige Vereine vergeben. Wie derVN-Klimaschutzpreis wird auch der VN-Tierschutzpreis alle zwei Jahre verliehen.2023 ist es wieder so weit. Gerne können sich Tierfreunde bei derTierschutzombudsstelle melden.

Hoher Stellenwert

„Dem Tierwohl kommt inder Vorarlberger Landwirtschaft ein hoher Stellenwert zu“, betont LandesratChristian Gantner. „So haben die von den Tierhaltenden täglich mit großem Verantwortungsbewusstseinbetreuten Tiere eine klare Identität. Und zwar nicht nur in Form einerOhrmarke, sondern auch durch einen Namen. Mit dem Vorarlberger Tierschutzpreiswerden stellvertretend für viele vorbildlich Tierhaltende die Leistungen imBereich der beispielhaften beruflichen und ehrenamtlichen Betreuung von Tierenausgezeichnet. Klar ist auch: Jeder Einkaufszettel ist ein Stimmzettel fürQualitätsprodukte aus der ­Region sowie eine flächendeckende undzukunftsorientierte Landwirtschaft.

Regionale Lebensmittelschützen das Klima, sichern Wertschöpfung und Arbeitsplätze für unsereTalschaften und fördern das Tierwohl.“

Glückliche Tiere

Rundumwohlfühlen sich etwa die Yaks und Angusrinder der Tierschutzpreisträger FamilieHotz-Diem vom Yak Halden Hof in Lochau und Familie Ulrike und Michael Gassnervom Biohof Gassner in St. Gerold. Bei Simon und Günther Breuß in Übersaxenwurde der Hof in einen Laufstall für Mutterkühe sowie Ziegenstall mitgroßzügigem und hellem Fress- und Liegebereich mit Abkalbebox umgebaut. Auslauferhalten die Mutterkühe in der Bündt, auf der Alpe und dem Maisäß.

DieSommer-Mastschweine haben feine Duschen, viel Stroh, viel Platz undabwechslungsreiches Beschäftigungsmaterial. Seit 2020 gesellen sich auch Ziegenim Stall und im Sommer in Waldhaltung/Alpung dazu. Kleine Besucher sind immerwillkommen und dürfen auch gerne die Tiere füttern.

Kreislaufwirtschaft

Bei Familie Kühne aufLisilis Biohof in Meiningen beginnt die Kreislaufwirtschaft bei dermuttergebundenen Kälberaufzucht: Die Kälber laufen mit den Kühen in der Herdemit, es gibt einen Kälberschlupf als Rückzugsort, permanenten Auslauf, dienatürliche Bindung zwischen Kuh und Kalb sowie natürliches Erlernensozialkompetenten Verhaltens ist hier möglich. Das Jungvieh wird gealpt. Eswird kein Grund- und Kraftfutter zugekauft! Es gibt Dauergrünland,Ackerfruchtfolgeflächen sowie Streue- und Schilfflächen. Auch die EulenhilfeVorarlberg wurde ausgezeichnet für den Einsatz, gefährdete Arten zuunterstützen und Nistmöglichkeiten zu schaffen und dadurch die Arterhaltung zusichern. Stefanie Ludescher in Meiningen ist Nager- und Kaninchenexpertin undSelina Pinkelnig wurde gemeinsam mit Julian Breuß aus Rankweil für dieartgerechte und liebevolle Kaninchen- und Hühnerhaltung ausgezeichnet. DerEinsatz für unsere fühlenden Mitwesen ist beeindruckend.

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