"Verstehe nicht, wie man seinem Körper so etwas antun kann"

"Verstehe nicht, wie man seinem Körper so etwas antun kann"

03/05/2021

Die neue Folge ihrer Talkshow geht Vanessa Mai ziemlich nah. Als ihr Studiogast Eric Stehfest über seine Suchtvergangenheit berichtet, hält sie inne. t-online verrät die Sängerin, wie sie zu Drogen und Alkohol steht.

“On Mai Way” ist “back on track”. Die YouTube-Talkshow von Vanessa Mai, die während des Gesprächs mit ihren Gästen die ganze Zeit über ein Laufband spaziert, ist in eine neue Staffel gestartet. Ex-GZSZ-Darsteller Eric Stehfest ist der aktuelle Gast in der vom SWR produzierten Sendung. Der ehemalige Serienstar spricht offen über seine Drogenvergangenheit. Für die Gastgeberin ist das ein recht emotionaler Moment.

“Mir fällt dieser Satz so schwer… Du wärst in Dresden fast gestorben, weil du Crystal Meth abhängig warst”, spricht Vanessa Mai das sensible Thema “Sucht” an. Im Hintergrund sieht man ein Bild von Dresden, wo Stehfest als Teenager gelebt hat. “In meiner Jugend habe ich mich gefühlt wie der goldene Reiter (eine goldene Statue in Dresden, Anm. d. Red.), ich bin ganz oben und Herr meiner Probleme. Die Droge hat mir dabei geholfen, das, was in mir lag und nicht bearbeitet wurde, zu kontrollieren”, so der Schauspieler über seine damalige Sucht. Der Tiefpunkt dieser sei gewesen, dass er sich überlegt habe, was er alles vermissen würde, wenn er sterben würde. 

Vanessa Mai nimmt das sichtlich mit. Im Interview mit t-online erklärt sie auch, warum. “Ich fand es sehr beeindruckend, dass Eric so gestärkt aus dieser Phase herausgekommen ist und wie positiv er heute ist”, sagt die Schlagersängerin. “Er strotzt vor so viel Lebensfreude. Man kann sich kaum vorstellen, dass er noch vor wenigen Jahren so etwas durchlebt hat.”

Vanessa Mai: “Wie kann man so was seinem Körper antun?”

Mit harten Rauschmitteln und illegalen Substanzen habe sie nie Erfahrungen sammeln wollen. “Ich kann mit Drogen überhaupt nichts anfangen und kann auch nicht verstehen, wie man so etwas seinem Körper antun kann”, so Vanessa Mai. “In diesem Bereich bin ich gar nicht gefährdet, da ich viel zu viel Angst davor habe. Der einzige Rausch, den ich kenne, ist Alkohol, und selbst den habe ich schon viele Jahre nicht mehr erlebt…”

Zudem erzählt die Erfolgssängerin, dass ihre Mutter sie und ihre Freundinnen im Teeniealter beim Feiern begleitet habe. Während die Mädels auf der Tanzfläche waren, habe ihre Mutter mit den Türstehern geplaudert und die Kids dann wieder nach Hause gebracht.

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“Meine Eltern haben mir sehr viel Selbstverantwortung gegeben und Alkohol oder Zigaretten nie verboten. Daher war es für mich auch nie ein Reiz, es übertreiben zu wollen”, erinnert sie sich an ihre eigene Jugend zurück. “Ich fand es damals cool, dass meine Mama mitgegangen ist. Und das Partyleben hat mich bis ich 20 war interessiert, danach nicht mehr.” Heute gehe sie lieber etwas essen. Nun, da kann man ja auch so richtig voll werden.

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