Brisante Dokumente? Ghislaine Maxwell fürchtet unfairen Prozess

Brisante Dokumente? Ghislaine Maxwell fürchtet unfairen Prozess

08/21/2020

Vorverurteilung durch negative Berichterstattung? Ghislaine Maxwell fürchtet einen unfairen Prozess, sollte eine alte Aussage veröffentlicht werden.

Ghislaine Maxwell (58) sitzt seit ihrer Festnahme in einem Gefängnis in New York und wartet auf den Beginn ihrer Verhandlung, die für den 12. Juli 2021 angesetzt wurde. Die einstige Vertraute des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) fürchtet aber, keinen fairen Prozess zu bekommen, sollten Details einer früheren Aussage an die Öffentlichkeit kommen.

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Wie unter anderem die britische Tageszeitung "Daily Mirror" berichtet, erklärten Maxwells Anwälte am 20. August bei einer Anhörung vor Gericht, dass sich intime Informationen "wie ein Lauffeuer im Internet" verbreiten könnten, sollten die zuvor versiegelten Dokumente der Anhörung veröffentlicht werden. Deshalb forderten sie das Gericht dazu auf, die Aussage Maxwells und weitere Schriftstücke weiterhin unter Verschluss zu halten.

Aussage stammt aus dem Jahr 2016

Die fraglichen Akten stammen aus einer Verleumdungsklage, die Virginia Giuffre (37), das angebliche Opfer von Epstein und Prinz Andrew (60), 2015 gegen Ghislaine Maxwell eingereicht hatte und die 2017 außergerichtlich beigelegt worden war. Maxwell selbst wurde 2016 zu den Vorwürfen gehört. Ein Richter hatte zuvor angeordnet, dass die damals ursprünglich versiegelten Akten für die laufenden Ermittlungen herangezogen werden dürfen.

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