Die Queen 96, Prinz Philip 99: Warum wurden die britischen Royals so alt?

Die Queen 96, Prinz Philip 99: Warum wurden die britischen Royals so alt?

09/14/2022
  • Queen Elizabeth II. ist kürzlich mit 96 Jahren gestorben, Prinz Philip wurde 99, die Queen Mum 101 Jahre alt.
  • Was taten diese Royals für ihr überdurchschnittlich langes Leben?
  • Ein Forscher meint: Bestimmte Privilegien könnten für ihr hohes Alter ausschlaggebend gewesen sein.

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Als Prinz Philip 2021 starb, war er fast 100 Jahre alt. Queen Elizabeth II. ist nun im Alter von 96 Jahren gestorben. Ihre Mutter, Queen Mum, lebte 101 Jahre lang. Das ist weit mehr als die durchschnittliche Lebenserwartung ihrer Untertanen. Was machen die Royals anders?

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Es könnte Zufall sein, dass sie so lange leben. Ein Professor an der University of Illinois in Chicago, S. Jay Olshansky, der zu Alterungsprozessen forscht, führt das hohe Alter, das die Royals erreichen, dagegen auch auf deren Privilegien zurück. In einem Artikel, den er zu diesem Thema für „The Conversation“ schrieb, zitierte er eine Studie, die 2017 im englischen Manchester durchgeführt wurde. Diese soll die großen Unterschiede in der Lebenserwartung aufgrund der Lebensbedingungen der Menschen aufzeigen. Nach den genetischen Voraussetzungen spielten demnach unter anderem Bildung, Einkommen, Gesundheitsversorgung, Nahrung oder Wohn- und Arbeitsumgebung bei der Lebenserwartung eine Rolle.

Die Queen verzichtete auf Zigaretten

Daneben könnte auch der Verzicht auf das Rauchen bei der Queen und Prinz Philip zu ihren langen Leben beigetragen haben. Elizabeth II. hatte ihre Schwester Prinzessin Margaret, ihren Vater Georg VI., ihren Onkel Eduard VIII., ihren Großvater Georg V. und ihren Urgroßvater Eduard VII. unter anderem durch Folgen des Rauchens verloren. Die Queen selbst soll Berichten zufolge nie zur Zigarette gegriffen haben und hatte angeblich auch Prinz Philip gebeten, nach der Hochzeit mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Royals ernährten sich zudem offenbar sehr gesund – vermutlich auch dank der zahlreichen Köche, die für das Königshaus arbeiten. Queen Elizabeth II. soll Fisch geliebt und Lebensmittel wie Nudeln und Kartoffeln vermieden haben, wenn sie alleine aß. Zum Abendessen bevorzugte sie angeblich eine Kombination aus Fleisch oder Fisch mit Gemüse.

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Regelmäßige Bewegung stand auf dem Programm

Dass körperliche Aktivitäten dabei helfen, ein hohes Alter zu erreichen, kamen Philip und der Queen wohl ebenfalls zugute. Er soll sich bis ins hohe Alter fit gehalten haben, und die Monarchin selbst soll noch bis zum vergangenen Jahr ihrem Lieblingshobby, dem Reiten, nachgegangen sein. Zudem waren Spaziergänge mit ihren Hunden an der Tagesordnung. Die geistige Fitness dürfte bei dem vollen Terminkalender des royalen Paares stets auch gefragt gewesen sein.

Die Royals hatten darüber hinaus Zugang zu einer exklusiven Gesundheitsversorgung mit Privatärzten. Probleme werden dadurch früher erkannt. Studien haben außerdem gezeigt, dass einer der vielen Gründe für ein langes Leben ein starker „Lebenszweck“ ist. Auch das dürfte bei der Queen eine Rolle gespielt haben. Sie hat noch zwei Tage vor ihrem Tod die neue britische Premierministerin Liz Truss persönlich ernannt. © 1&1 Mail & Media/spot on news

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