Die Rennfahrerin ist an Krebs gestorben

Die Rennfahrerin ist an Krebs gestorben

03/17/2021

"Sabine ist am gestrigen Dienstag nach ihrem tapferen Kampf gegen den Krebs von uns gegangen. Sie wurde 51 Jahre alt. Klaus Abbelen und alle Angehörigen und Freunde sind zutiefst erschüttert über den unermesslichen Verlust", gibt ihr hauseigener Rennstall "Frikadelli Racing", den sie 2005 mit ihrem zweiten Ehemann Klaus Abbelen, einem Fleischfabrikanten, gegründet hat, via Facebook bekannt.

Sabine Schmitz “war ein leuchtendes Vorbild für uns alle”

"Sabine war die Seele von Frikadelli Racing und eine Ikone des Nürburgrings. Mit ihrer herzlichen und zugewandten Art, ihrem Humor und ihrer Lebenslust, ihrer unermüdlichen Tatkraft und ihrer positiven Einstellung war sie ein leuchtendes Vorbild für uns alle. Sie hat uns alle motiviert. "Wir sind unglaublich traurig und dankbar für die tolle gemeinsame Zeit", heißt es in dem emotionalen Posting weiter. 

“Pionierin, Meisterin, Königin des Nürburgrings”

Die Trauer in der Motorsportwelt ist groß. "Der Nürburgring hat seine berühmteste Rennfahrerin verloren. Sabine Schmitz ist nach langer Krankheit viel zu früh verstorben. Wir werden sie und ihre fröhliche Art vermissen. Ruhe in Frieden Sabine!", schreibt der offizielle Twitter-Account des Nürburgrings auf Twitter.

Und auch die Formel 1 kondoliert in den sozialen Netzwerken. "Pionierin, Meisterin, Königin des Nürburgrings. Sabine Schmitz war ein einzigartiges, sehr geliebtes und geschätztes Mitglied der Familie unseres Sports und eine Naturgewalt, die eine neue Generation von Motorsportbegeisterten inspiriert hat", heißt es in dem bewegendem Statement. "Unsere Gedanken sind in dieser traurigen Zeit bei ihrer Familie und ihren Freunden." 

Der Krebs verhinderte ihr Comeback

Sabine Schmitz war 1996 die erste Frau, die beim 24-Stunden-Rennen auf ihrer Heimstrecke triumphieren konnte. Ein Jahr später verteidigte sie den Titel und holte 1998 als erste Frau den Meistertitel in der Langstreckenserie VLN. Internationale Bekanntheit erlangte sie auch durch ihre Auftritte in der britischen Kultserie "Top Gear", in Deutschland moderierte sie zudem diverse Motorsportmagazine im Fernsehen.

Bis 2019 fuhr Sabine Schmitz noch Rennen, 2020 wollte sie wieder an den Start gehen. Doch der Krebs, an dem sie seit 2017 litt, verhinderte ein Comeback.

Verwendete Quellen:facebook.com, twitter.com, spiegel.de

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