Emma Thompson über Sexszenen: "Du kannst da nicht einfach improvisieren"

Emma Thompson über Sexszenen: "Du kannst da nicht einfach improvisieren"

08/12/2022
  • Intime Szenen zu drehen, kann eine heikle Angelegenheit sein.
  • Deshalb lobt die britische Schauspielerin Emma Thompson den Einsatz sogenannter Intimitätskoordinatoren am Set.
  • Thompson reagiert damit auf die Aussagen ihres Schauspiel-Kollegen Sean Bean.

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Die britische Schauspielerin Emma Thompson lobt den Einsatz sogenannter Intimitätskoordinatoren am Set als „fantastischsten Gewinn“ für ihre Arbeit. Über das Thema Dreh von Sexszenen sagte die 63-Jährige im „Fitzy and Wippa“-Podcast: „Du kannst da nicht einfach improvisieren.“ Während des Drehs seien die Schauspieler schließlich umgeben von Kameraleuten und von „Burschen, die Dinge umherschleppen“, erklärte die Oscarpreisträgerin. „Deshalb ist das keine angenehme Situation, Punkt.“ Intimitätskoordinatoren unterstützen Regie und Schauspieler bei der Umsetzung intimer Szenen, um sicherzustellen, dass diese in einem sicheren Rahmen entstehen.

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Es möge Kollegen geben, die sich von Intimitätskoordinatoren abgelenkt fühlten, sagte Thompson. Andere jedoch sagen: „Ich fühlte mich dadurch wohl, ich fühlte mich dadurch sicher, ich bekam dadurch das Gefühl, dass ich diese Arbeit tun kann.“

Reaktion auf die Aussage von Sean Bean

Die Britin, die bei der Aufnahme ihres neuen Films „Meine Stunden mit Leo“ ebenfalls von einem Intimitätskoordinator begleitet wurde, reagierte damit auf die Aussage ihres Schauspiel-Kollegen Sean Bean („Game of Thrones“). Bean hatte in einem „Sunday Times“-Interview gesagt, dass die Koordinatoren „die Spontaneität“ beim Dreh ruinierten. Bereits Stars wie Jameela Jamil und Rachel Zegler hatten daraufhin in den sozialen Medien die Bedeutung von Intimitätskoordinatoren betont. © dpa

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