Hate-Nachrichten & Drohungen: Anne Wünsche gibt Hund "Dobby" wieder ab

Hate-Nachrichten & Drohungen: Anne Wünsche gibt Hund "Dobby" wieder ab

11/20/2022

„Ich versuche, etwas Gutes zu tun“

Hate-Nachrichten & Drohungen: Anne Wünsche gibt Hund "Dobby" wieder ab

Hate-Nachrichten und Drohungen gegen ihren Sohn: Anne Wünsche (31) hat es im Moment nicht leicht. Dabei wollte sie doch eigentlich nur „etwas Gutes tun“. Doch die Rettungsaktion um ihren Hund Dobby hat Folgen – derer sich Anne erst nach und nach bewusst wird.

Anne Wünsche bekommt Drohungen der übelsten Art

Im Urlaub auf den Seychellen im Juli 2021 rettete Anne Wünsche einen damals noch kleinen Welpen und taufte ihn auf den Namen „Dobby“. Von Anfang an war ihr Plan: Dobby soll bei ihr und ihrer Familie in Berlin wohnen – allerdings erst vorerst. Eben so lange, bis die 31-Jährige verstand, dass die Bedürfnisse eines jungen Hundes nicht mit ihrem Familienalltag vereinbar sind. Jetzt will sie für ihren geliebten Dobby ein neues Zuhause suchen. Dabei wohnt Dobby erst seit Februar 2022 bei Wünsche und ihrer Familie in Berlin. Für den „Berlin Tag und Nacht“-Star trotzdem genug Zeit, um zu verstehen, dass das Tier „etwas Besseres“ verdient hat. Am Besten ein Haus mit großem Garten und Zweithund.

Als sie Dobby auf den Seychellen fand und ihn später mit nach Berlin nahm, habe sie sein Leben gerettet, so Anne. Später schlug der Hund Alarm, als es nachts in einem Zimmer ihrer Wohnung brannte – und rettete so wiederum Annes Leben. So weit, so quitt. Nun soll der kleine Held über eine Tierschutzorganisation an seine neue Familie vermittelt werden. Die Anzeige wurde öffentlich gepostet und löste leider keine große Welle an Mitgefühl aus, sondern zahlreiche Hass-Nachrichten an Anne und ihre Familie. „Wir sind an einem Punkt, wo wir bedroht werden, wo unsere Adresse öffentlich gepostet wird, wo wir Nachrichten bekommen, dass mein Sohn sterben sollte …“, berichtet sie in ihrer Story.

Bei allem Hate: Wie geht es für Dobby nun weiter?

Die Gründe, warum Anne den Hund wieder abgeben möchte, sind vielfältig. Sie wird nicht müde, zu betonen, dass sie für das Tier nur „das Beste“ wolle, nur „etwas Gutes“ tun wolle, ihm „ein besseres Leben“ ermöglichen wolle. „Ich versuche, etwas Gutes zu tun […] und werde als so miese Person dargestellt. Ich habe dafür kein Verständnis, ich weiß nicht mehr, wo vorne und wo hinten ist“, macht sie ihrem Ärger Luft.

Im Moment befindet sich Dobby scheinbar bei Annes Vater, der – wie sie es sich so sehr erträumt hat – ein Haus mit einem Garten auf dem Dorf bestitzt. Das scheint aber nur eine Übergangslösung zu sein. „Ich werde weiter suchen… auch, wenn es 6 Jahre dauert!“, erklärt die 31-Jährige durchaus kampflustig. Damit Dobby bald ein Zuhause hat, bei dem er auch wirklich auf Dauer bleiben kann. (cre)

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