Marko Osmakcic: Aufgeflogen! TV-Show deckt Fake-Tod seiner Vaters auf

Marko Osmakcic: Aufgeflogen! TV-Show deckt Fake-Tod seiner Vaters auf

06/15/2022

Marko Osmakcic, 23, bekannt aus den Kuppelshows "Are You The One" und "Die Bachelorette", hat mit unfairen Mitteln gespielt, um seine Teilnahme in einem TV-Projekt vorzeitig zu beenden. Der Kandidat war bis vor Kurzem im serbischen Reality-TV-Format "Zadruga" (vergleichbar mit "Big Brother) zu sehen. Bei den Fans fiel er bereits in Ungnade, als er gegenüber seiner Freundin handgreiflich wurde. Nun sorgt der Tennistrainer erneut für einen Skandal.

Marko Osmakcic sorgt mit Fake-Tod seines Vaters für Aufsehen

Der Reality-TV-Teilnehmer verließ nach neun Monaten am 9. Juni 2022 die Show, um an der vermeintlichen Beerdigung seines Vaters Franjo Osmakcic teilzunehmen. Die Macher der Show nahmen an, dass Markos Vater laut Todesanzeige am 8. Juni 2022  "auf tragische Art" verstorben ist. Markos Freundin bestätigte den Tod. Seine Follower:innen hingegen äußerten Zweifel, als er zur Zeit der angeblichen Beisetzung in den sozialen Netzwerken aktiv war.

Franjo Osmakcic lebt! „Meinem Vater geht es so gut wie nie zuvor“

Wie die serbische Sendergruppe "pink.rs" jetzt herausgefunden hat, handelt es sich bei der Todesankündigung jedoch um eine skrupellose Inszenierung der Familie. In seiner Instagram Story bestätigt er, dass sein Vater noch am Leben ist. "Meinem Vater geht so gut wie nie zuvor", sagt er provokant in die Kamera. Er sei "dankbar", dass er wieder daheim in der Schweiz ist. Für Erklärungen hat er erst einmal keine Zeit.

"Ich werde die kommenden Tage erstmal mit meinen Liebsten verbringen und die Zeit genießen", so der Züricher. Mit der Todeslüge will er allerdings nichts zu tun haben: "Ich war abgeschottet und habe von außen nichts mitbekommen. Auch der Kontakt mit meiner Familie wurde auf das Minimum reduziert, weshalb wir uns für sowas nicht hätten absprechen können. Abgesehen davon würden wir damit nie scherzen!" 

Was besagt der Vertrag?

Die Produktion sieht das anders. Offenbar hat sich Marko Osmakcic nicht anders zu helfen gewusst, als diesen Schritt zu gehen. Der Vertrag hält fest, dass der Sender während Markos Teilnahme eine Vormundschaft über ihn verfügt. Demnach hätte er nicht selber über sein Ausscheiden entscheiden dürfen. Ein frühzeitiges TV-Aus sieht eine Geldstrafe von 50.000 Euro vor. Die Show verlassen könne man laut Bestimmungen lediglich aufgrund von persönlichen Zwischenfällen, Krankheiten und Todesfällen.

Dabei ist Marko in der Show längst an seine Grenzen gekommen: "Ich war psychisch angeschlagen. Zu wenig Schlaf, die konstant grellen Studiolichter, der Lärmpegel und Hunger waren nur einige Faktoren, die mir zu schaffen gemacht haben. Doch weder die Produktion noch der Sender haben Verständnis für meine Verfassung gezeigt", so seine Vorwürfe. Auch habe man ihm keine Hilfe angeboten. Der Sender will in den nächsten Tagen dazu ein Statement abgeben.

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