Mirco Nontschew (†): "RTL Samstag Nacht"-Kollegin Tanja Schumann teilt private Erinnerungen

Mirco Nontschew (†): "RTL Samstag Nacht"-Kollegin Tanja Schumann teilt private Erinnerungen

12/21/2021

Noch immer beschäftigt und bewegt der frühe Tod von Comedian Mirco Nontschew im Alter von nur 52 Jahren die Entertainment-Branche in Deutschland. Am 5. Dezember 2021 bestätigte sein Manager und enger Freund Bertram Riedel die traurige Nachricht gegenüber "Bild". Zwei Tage zuvor wurde der "LOL"-Star tot in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Lankwitz aufgefunden. Wie sein Manager später mitteilte, starb Mirco "eines natürlichen Todes", die genaue Todesursache ist nicht bekannt.

Tanja Schumann erinnert an Mirco Nontschew

Prominente Freunde und Kollegen wie Chris Tall, 30, Ralf Schmitz, 47, Michael "Bully" Herbig, 53, und Mario Barth, 49, bekundeten daraufhin ihre Trauer in den sozialen Netzwerken.

Eine langjährige Wegbegleiterin ist auch Schauspielerin Tanja Schumann, 59. Mirco und Tanja waren beide Gründungsmitglieder von "RTL Samstag Nacht" im Jahr 1993 und waren bis zum Ende der Show im Jahr 1998 gemeinsam für die Fernseh-Comedy-Reihe auf Sendung. Im Audio-Now-Podcast "Exclusiv", der von Bella Lesnik, 39, moderiert wird, erinnert sich Tanja nun an ihren Kollegen. Es sei ihr ein Herzenswunsch, über Mirco in der Öffentlichkeit zu sprechen.

Hugo Egon Balder informierte sie über seinen Tod

Von seinem Tod erfahren hat Tanja von Hugo Egon Balder, 71, der "RTL Samstag Nacht" damals mitproduzierte und Mirco für die Show entdeckte: "Hugo war derjenige, der mich informiert hat, per WhatsApp. Und ich habe nur gedacht, das glaube ich nicht, das ist nicht wahr. […] Und dann hatte ich ausgerechnet an dem Tag auch noch Doppel-Vorstellung. Ich dachte nur, ich muss jetzt lustig sein und werde das jetzt auch durchziehen. Ich habe Mirco die Vorstellungen gewidmet und zu ihm gesagt: Du verstehst das, Mirco, the show must go on."

Mirco Nontschew konnte nicht gut allein sein

Wenn Tanja über die gemeinsame Zeit in den 1990er Jahren spricht, kommen ihr nur gute Erinnerungen an Mirco, der besonders "herzlich, uneitel und bescheiden" gewesen sei: "Mirco hat immer viel gute Laune versprüht, aber er war nicht jemand, der sich permanent produzieren musste. Aber er war auch jemand, glaube ich, der nicht so gut und gerne alleine sein konnte. Esther [Schweins] und ich hatten eine Garderobe zusammen […] und Mirco kam regelmäßig zu uns rein und hat sich dazu gesetzt. Er war sehr gerne bei uns. Er wollte nicht alleine in seiner Garderobe sitzen. Er brauchte immer Menschen um einen herum."

Mirco sei die Prominenz überhaupt nicht wichtig gewesen, im Gegenteil. Er sei "hochsensibel" gewesen, habe sogar seine Identität verleugnet, wenn er auf der Straße angesprochen wurde und spielte mit dem Gedanken, in die USA auszuwandern, um anonymer zu sein.

Verwendete Quellen: bild.de, audionow.de

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