Neuer Job in San Francisco

Neuer Job in San Francisco

03/23/2021

"Ich möchte helfen, Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen", antwortet Prinz Harry, 36, in einer E-Mail auf die Frage von "The Wall Street Journal", warum er den Job bei "BetterUp" angenommen hat. "Proaktives Coaching bietet endlose Möglichkeiten für die persönliche Entwicklung, erhöhtes Bewusstsein und ein rundum besseres Leben."

Fokus auf mentale Gesundheit

In seiner Rolle als "Chief Impact Officer" übernimmt der Herzog von Sussex eine Art Geschäftsführer-Tätigkeit aus. Die Erwartung ist, dass er Einfluss auf Strategieprozesse ausübt und sich öffentlich für Themen rund um psychische Gesundheit stark macht, wie "The Wall Street Journal" weiter berichtet. Auch in den Bereich Spenden soll er involviert sein.

Zur Erklärung: "BetterUp" ist eine Coaching-Plattform, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein personalisiertes und professionelles Coaching anbietet. Die Plattform wurde von führenden Verhaltenswissenschaftlern, Forschern und Technologen entwickelt, um Managern zu helfen, Teams besser zu führen, fördern und beruflich sowie privat zu inspirieren.

Keine Details über Prinz Harrys Arbeitsvertrag

Die Position des "Chief Impact Officers" ist in der Unternehmenswelt relativ selten, nur wenige Unternehmen beschäftigen Personen unter diesem Titel. Der Posten ist eher im Non-Profit-Bereich, bei Organisationen wie "Amnesty International USA" und "United Way", üblich.

"Es ist eine bedeutungsvolle und gehaltvolle Rolle", sagt Alexi Robichaux, CEO von "BetterUp", der Prinz Harry laut eigener Aussage durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt hat. Die Gespräche rund um Harrys neuen Posten sollen bereits im Herbst vergangenen Jahres begonnen haben, verrät der CEO weiter.




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Robichaux lehnt es hingegen ab, sich zu Prinz Harrys Entlohnung zu äußern und gibt keine Details seines Arbeitsvertrags bekannt. Er erklärt aber, dass Harry dem Führungsteam des Unternehmens auch als "Officer of the Corporation" beitreten wird. Das bedeutet: Prinz Harry wird kein Team führen oder direkte Angestellte haben, aber er wird einige Zeit im Hauptsitz des Unternehmens in San Francisco verbringen – sobald das aufgrund der Coronapandemie wieder möglich ist – und an diversen Meetings teilnehmen, so Robichaux. Es wird auch erwartet, dass Harry auf speziellen Firmenveranstaltungen erscheint.

Harrys Geschichte begeistert das Startup

Prinz Harry spricht schon seit vielen Jahren über seine persönlichen Kämpfe mit Trauer und psychischen Problemen – einer der Gründe, wieso sich die Führungskräfte von "BetterUp" von ihm und seiner früheren Arbeit als Mitglied der königlichen Familie angezogen fühlten. Sie erhoffen sich, dass Harry eine andere Perspektive in das Unternehmen einbringen wird, sagt Alexi Robichaux. Vor allem die militärische Erfahrung des Herzogs sei eine weitere, wichtige Stärke. "Er hat einen ganz anderen Hintergrund als andere Führungskräfte", so Robichaux. Und: Prinz Harrys Ehefrau Herzogin Meghan, 39, sprach im großen Oprah-Interview überraschend offen über Suizidgedanken während ihrer Zeit im Palast.

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Nach seiner Gründung im Jahr 2013 ist "BetterUp" schnell gewachsen. Das Unternehmen verfügt über ein Netzwerk von über 2.000 Coaches, die Plattform wird mittlerweile von einer Reihe großer Unternehmen genutzt, darunter "Hilton Worldwide Holdings Inc." und "Chevron Corp." und macht Umsätze im mehrstelligen Milliardenbereich. 

Verwendete Quellen: wsj.com

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