„Nightlife“-Filmkritik: Darum geht’s in der neuen Komödie mit Elyas M’Barek, Frederick Lau & Palina Rojinski

„Nightlife“-Filmkritik: Darum geht’s in der neuen Komödie mit Elyas M’Barek, Frederick Lau & Palina Rojinski

10/12/2020

„Nightlife“-Filmkritik: Darum geht's in der neuen Komödie mit Elyas M'Barek, Frederick Lau & Palina Rojinski

Nicht perfekt, aber amüsant: "Nightlife"

von Mireilla Zirpins

In „Das perfekte Geheimnis“ (hier die Kritik lesen) waren sie schon ein Dreamteam: Frederik Lau und Elyas M’Barek. Nun sind sie, zusammmen mit Palina Rojinski, wieder als Buddies auf der Leinwand zu sehen – in einer Komödie von „Männerherzen“-Macher Simon Verhoeven. Die könnte am Anfang gut etwas mehr Tempo gebrauchen. Warum man sich mit der chaotischen Komödie zwischen Date-Movie und Gangsterklamotte trotzdem einen netten Abend machen kann, verraten wir in der Video-Kurzkritik – anderthalb Stunden Film in unter anderthalb Minuten.

Dieses erste Date geht mal gehörig in die Hose

Diesmal spielen die beiden die zwei Barkeeper Milo und Renzo, die nach ihrer Schicht im Club noch regelmäßig steilgehen. Doch als Milo (Elyas M’Barek) neben einer Polizistin aufwacht, an deren Namen er sich nicht erinnert, hat er die Nase voll. Er will seriös werden, ein Kind von der Schule abholen und am Wochenende Fahrradtouren machen. Und er versucht seinen trinkfreudigen Freund und Mitbewohner Renzo (Frederick Lau) ebenfalls mit dem neuen Lifestyle anzufixen. 

Erwartungsgemäß klappt das nur mäßig. Während Milo motiviert bis in die Haarspitzen ist und in der unglücklich getrennten Sunny (Palina Rojinski) auch gleich die richtige Kandidatin fürs seriöse Leben gefunden zu haben glaubt, will der verstrahlte Renzo noch ein letztes krummes Ding drehen. Denn die Bank hat ihnen wegen seiner Vorstrafe nicht den Kredit über die 100.000 Euro bewilligt, mit denen die Jungs ihren eigenen Laden aufmachen wollen. Und so kommt es, dass Milo und Sunny bei ihrer erste Datenight um ihr Leben rennen müssen und zusammen mit Renzo den Fantasy-Rollenspiel-Abend ihres Bankberaters aufmischen, bis dort Zwergenblut fließt.

„Nightlife“ kommt etwas langsam in Fahrt

Leider braucht Simon Verhoeven unheimlich lange, um seine Komödie in Fahrt zu bringen, auch weil er sich löblicherweise viel Zeit für seine Figuren nehmen will. Aber am Anfang gibt’s große Timing-Probleme, weil hier manche Szene zu lange ausgereizt wird oder nicht schnell genug geschnitten ist. Und dann müssen ja auch noch die Fäden der Ganovenstory mit zahlreichen Figuren aus dem Drogenmilieu eingewoben werden. Manchmal ist es einfach zu viel Handlung für 111 Minuten. Warum Verhoeven uns am Ende dann doch gekriegt hat mit seinem Ausflug ins Nachtleben, erzählen wir im Video.

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