Prinz Andrew will angeblich zweite Hochzeit mit Fergie

Prinz Andrew will angeblich zweite Hochzeit mit Fergie

09/14/2021

Vor zwei Jahren erhob eine Frau öffentlich Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs gegen Prinz Andrew. Auch in dieser Zeit hält seine Ex Sarah Ferguson weiter zu dem Sohn der Queen. Die beiden stehen sich sogar näher als je zuvor.

“Sie lieben sich immer noch sehr”

“Sarah und Andrew sind sich im letzten Jahr näher gekommen als je zuvor”, erläutert die Quelle in dem Magazin und geht sogar noch weiter: “Sie lieben sich immer noch sehr und haben während der Pandemie zusammen gelebt. Das hat etwas neu entfacht und ich kann mir eine zweite Hochzeit vorstellen, wenn alles so läuft, wie Andrew es will.”

Dass Andrew und Sarah viel Zeit miteinander verbringen, ist kein Geheimnis. Sie gelten als sehr enge Freunde. Auch kurz nachdem Virginia Giuffre vor gut einem Monat Klage gegen den 61-Jährigen eingereicht hatten, wurden sie gemeinsam gesehen. Das frühere Ehepaar reiste zusammen nach Balmoral, wo Andrews Mutter, Queen Elizabeth II., gewohntermaßen ihren Sommerurlaub verbringt. Auch zu der Monarchin scheint Sarah also weiterhin ein enges Verhältnis zu pflegen.

Sarah Ferguson und Prinz Andrew bei ihrer Hochzeit 1986 (Quelle: IMAGO / Newscast)

Bevor es aber tatsächlich zu einer zweiten Hochzeit des einstigen Paares, das zwei gemeinsame Töchter hat, kommen könnte, müsse absehbar sein, dass Andrew sein Leben nach den Vorwürfen wieder in die richtige Bahn lenken könne. Eine weitere Quelle sagte zu “Vanity Fair”: “Es könnte sehr wohl passieren, aber im Moment ist die Priorität, dass Sarah Andrew in einer sehr schwierigen Zeit unterstützt.” Man versuche demnach gerade, sich eher zurückzuhalten und nicht für weitere Schlagzeilen zu sorgen. 

Schlagzeilen macht Andrew derzeit genügend. Nach wochenlangem Schweigen hat er sich nun gegen eine Zivilklage in den USA gewehrt. Nun will er offenbar alle Register ziehen. Ein Anwalt Andrews bezeichnete die Klage von Virginia Giuffre als “unbegründet, nicht haltbar und potenziell rechtswidrig”, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Guiffre verlangt wegen des sexuellen Missbrauchs eine Entschädigung. Andrew bestritt die Vorwürfe stets.

Prinz Andrew von Großbritannien. Der britische Prinz will die Zivilklage einer Frau anfechten, die ihm vorwirft, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Foto: Neil Hall/PA Wire/dpa.

Darum geht es in der Klage gegen Prinz Andrew

Die Klage steht in Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der 2019 im Gefängnis starb. Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Von den Machenschaften seines Freundes und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell, die derzeit in Haft auf ihren Prozess wartet, will er aber weder etwas mitbekommen noch sich daran beteiligt haben. Die beiden sollen jahrelang Dutzende Mädchen und junge Frauen in ihre Abhängigkeit gebracht und sexuell missbraucht sowie anderen Männern zugeführt haben.

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Auf den Ruf Andrews haben sich die Vorwürfe bereits ohne Urteil verheerend ausgewirkt. In einem BBC-Interview, das als Befreiungsschlag gedacht war, stritt der Prinz Ende 2019 zwar alles ab, verschlimmerte die Situation damit aber sogar noch. “Ich kann Ihnen absolut kategorisch sagen, dass es (der Missbrauch) nie stattgefunden hat. Ich habe keine Erinnerung daran, diese Dame je getroffen zu haben, überhaupt keine”, beteuerte er damals. Doch ein Foto aus der Zeit des mutmaßlichen Missbrauchs zeigt ihn zusammen mit Giuffre im Londoner Anwesen Maxwells. Auch wegen anderer Aussagen wurde Andrew als unglaubwürdig wahrgenommen. Er musste sich daraufhin von seinen royalen Aufgaben zurückziehen. 

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