Prinz Philip (†99): Geheimniskrämerei um sein Testament

Prinz Philip (†99): Geheimniskrämerei um sein Testament

05/18/2021

Prinz Philip (†99): Geheimniskrämerei um sein Testament

Was steht in Prinz Philips Testament?

Am 9. April 2021 starb Prinz Philip im Alter von 99 Jahren. Mit einer emotionalen Trauerfeier nahmen Königin Elisabeth II. und ihre Familie am 17. April Abschied von dem Mann, der 73 Jahre treu an der Seite der Queen (95) stand. In Großbritannien ist die Trauer um den Herzog von Edinburgh weiterhin riesig, doch über einen Monat nach seinem Tod wird nun auch langsam die Frage laut, was in Prinz Philips Testament stand.

Prinz Philip soll Millionenvermögen hinterlassen haben

Wie “mirror.co.uk” berichtet, soll Prinz Philip ein Vermögen von umgerechnet etwa 35 Millionen Euro hinterlassen haben. Bislang ist aber nicht öffentlich gemacht worden, wen der Prinzgemahl in seinem Testament bedacht hat. Nur das Schicksal von Philips geliebten Fell-Ponys „Balmoral Nevis“ und „Notlaw Storm“, auf die er selbst bei seiner Trauerfeier nicht verzichten wollte, ist bereits bekannt. Seine Enkelin Lady Louise Windsor wird sich nach seinem Tod liebevoll um die Pferdchen kümmern und mit ihnen an Kutsch-Wettkämpfen teilnehmen wie einst ihr Opa. Philip hatte Louise selber das Kutschfahren beigebracht.

Im Video: Prinz Philips Todesursache steht fest

Offiziell bestätigt: Daran starb Prinz Philip

Forderung nach testamentarischer Transparenz

Der britische Politiker Lord Berkley (81) soll nun nach einem Bericht der „Sun” bei der Regierung nachgehakt haben, wann das Testament veröffentlicht werde. Royale Experten warnen nämlich, dass es durchaus passieren kann, dass Prinz Philips letzter Wille vom Palast und Justizvertretern geheim gehalten werden soll. Tatsächlich rechtfertigt Justizminister Lord Wolfson die Geheimniskrämerei um Philips Testament damit, dass Angehörige eines Verstorbenen die Geheimhaltung von dessen letztem Willens beantragen können. Und zwar dann, wenn die Veröffentlichung „unerwünscht oder anderweitig unangemessen“ sei.

Der britische Royal-Experte David McClure hofft allerdings, dass die königliche Familie diese Klausel nicht nutzt. Er fordert in „The Sun“ testamentarische Transparenz. „Wenn sie für die Bürger gut genug ist, warum sollte sie es dann nicht auch für die königliche Familie sein? Der Grund, warum wir eine testamentarische Transparenz haben, ist doch der Schutz vor Betrug!“ Und dieser komme bei Nachlässen schließlich leider oft vor. Bei Königs allerdings wohl hoffentlich eher nicht. (csp)

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