Prinzessin Diana (†): Skandal um Bruder Earl Spencer

Prinzessin Diana (†): Skandal um Bruder Earl Spencer

08/06/2019

Damit sorgt Earl Spencer, 55, für einen waschechten Skandal. Der Bruder der verstorbenen Prinzessin Diana und Onkel von Prinz William, 37, und Prinz Harry, 34, erregt mit der Entscheidung Aufsehen, an wen sein Althorp-Anwesen gehen wird. 

Earl Spencer

Earl Spencer

Earl Spencer sorgt für einen Skandal

Laut der britischen „The Sun“ möchte Spencer das Familienheim nämlich lieber seinem Sohn Louis Spencer, 25, statt seinem ältesten Kind, Tochter Lady Kitty Spencer, 28, vermachen. Mit diesem Vorhaben zeigt der siebenfache Vater, dass er an einer veralteten Tradition festhält, in der der männliche Erstgeborene das Anwesen, den Titel und das Vermögen erbt. In diesem – von der Royal Family längst überholten – Vorgehen sieht Earl Spencer allerdings keinen Fehler.

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Gegenüber des „The Telegraph“ stellte er die Frage in den Raum: „Ist es denn fairer, dass das älteste Kind all das bekommt, statt des ältesten männlichen Kindes? So oder so ist es eine Wahl.“
Vielleicht denkt Earl Spencer so, weil er es auch nicht anders kennt: Ihm wurde das Anwesen veerbt und nicht seinen älteren Schwestern Lady Sarah McCorquodale, 64, Lady Jane Fellowes, 62, und Prinzessin Diana (†).

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Der erstgeborene Sohn erbt alles

Die sogenannte „Primogenitur“ bezeichnet die Erstgeborenen-Nachfolgeordnung, nach der nur das erstgeborene Kind das Erbe und die Rechtsnachfolge einer verstorbenen Person antritt, während mögliche Geschwister unberücksichtigt bleiben. Im alten Adelsrecht galt diese vor allem in Königshäusern zur Festlegung der Thronfolge sowie in herrschenden Fürstenhäusern zur Bestimmung der Regenten-Folge. In der Regel konnten dabei nur die ältesten Söhne die Erbfolge antreten. Die Töchter wurden entweder ganz ausgeschlossen oder wurden ihren Brüdern gegenüber zurückgesetzt. Dies begründete sich dadurch, dass die Töchter den Namen ihres Ehemannes angenommen haben, statt den eigenen Familiennamen weiterzutragen.

Verwendete Quellen: The Sun, Daily Mail, Mirror

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