Sigourney Weaver: ‘Die gro�e Frau, die dauernd die Klappe aufmacht’

Sigourney Weaver: ‘Die gro�e Frau, die dauernd die Klappe aufmacht’

10/18/2020

Mit ihrer Rolle der Ellen Ripley in Ridley Scotts (82) “Alien” von 1979 zeigte sie der Welt schon vor Jahrzehnten, dass auch starke Frauenfiguren in Actionfilmen funktionieren k�nnen. Nun spricht Sigourney Weaver (71) in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” �ber das Altern und ihr Image.

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S�tze wie “Daf�r bin ich zu alt!” habe sie sich noch nie gesagt, wie die Schauspielerin erkl�rt. “Heutzutage kann man so viel tun, um sich fit zu halten. Ich f�hle mich stark und gesund – und das macht mich gl�cklich.” Au�erdem glaube sie nicht an das Klischee, dass Schauspielerinnen ab ihren Vierzigern keine Rollen mehr bekommen.” Gl�cklicherweise sei sie jedoch niemals auf Rollen in Romanzen festgelegt worden. Dies gehe auch schlecht, schlie�lich sei sie 1,83 Meter gro�.

Als sie noch jung gewesen sei, habe niemand so richtig gewusst, was man mit ihr anstellen solle – “die gro�e Frau, die dauernd die Klappe aufmacht”. Viele h�tten sich damals nicht getraut, mit ihr zusammenzuarbeiten, nur “unkonventionelle Regisseure”. Da Weaver schon immer ihr “eigenes Ding gemacht” habe, biete man ihr auch heute noch starke Rollen an. Sie sei allerdings “schockiert” dar�ber, “was die Leute so f�r Vorstellungen von mir haben”. Man sehe sie offenbar teils als totalen “Glamour-Star”. Dies sei sie vielleicht auf dem roten Teppich, “aber sonst ganz sicher nicht”.

Starke Frauen in Film und Serie

“Ja, inzwischen sind starke Frauenrollen keine exotische Ausnahme mehr, zum Gl�ck, wir haben auch einen weiten Weg zur�ckgelegt”, erkl�rt Weaver. Trotzdem habe Hollywood aber auch noch einen weiten Weg vor sich.

Dass bei der Berlinale etwa nicht mehr nach Geschlecht f�r eine Auszeichnung f�r die beste Schauspielleistung unterschieden werde, gefalle ihr: “Ich finde das gro�artig! Es h�tte schon vor langer Zeit passieren m�ssen. Ich glaube, wir alle f�hlen uns dadurch befreit. Es f�hlt sich so an, als w�ren endlich alle auf die Party eingeladen.”

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