Social-Media-Plattform droht Gerhard Schröder mit Sperrung

Social-Media-Plattform droht Gerhard Schröder mit Sperrung

02/17/2021

Der Altbundeskanzler ist in den sozialen Medien aktiv. Nun muss sich Gerhard Schröder allerdings mit einem unerwarteten Vorwurf auseinandersetzen: LinkedIn findet eines seiner Postings zu freizügig.

“Ich habe schon manche politische und mediale Kontroverse erlebt – da überrascht mich eigentlich wenig. Doch dass sich LinkedIn jetzt bei mir meldet, das ist auch für mich eine neue Erfahrung. Erst recht ihr Ansinnen, ich möge meinen Beitrag doch wieder von der Plattform entfernen: Er zeige zu viel nackte Haut und würde damit gegen die Statuten des Unternehmens verstoßen”, reagiert Schröder in einem Post auf seinem Profil.

“Für mein Verständnis: Kunst”

Er klärt auf, dass es sich bei den unangebrachten Aufnahmen um ein Video der Staatlichen Museen zu Berlin handelt, die ihn anlässlich des 100. Geburtstag von Helmut Newton interviewt hatten. “Natürlich waren in dem Clip auch Bilder aus dem Museum zu sehen. Selbstbewusste, unbekleidete Frauen, die Helmut Newton abgelichtet hatte”, resümiert der Altbundeskanzler und stellt klar: “Für mein Verständnis: Kunst, die man auch öffentlich präsentieren darf.”

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Anschließend stellte er seinen Fall öffentlich zur Diskussion und postete dazu “eine geschnittene Zusammenfassung” des ursprünglichen Videos, das er nicht mehr zeigen könne. Gesperrt wurde das Profil von Gerhard Schröder bisher nicht.

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