Trauer um Queen Elizabeth (†96): Beisetzung soll William, Harry und Andrew wieder auf royalen Kurs bringen

Trauer um Queen Elizabeth (†96): Beisetzung soll William, Harry und Andrew wieder auf royalen Kurs bringen

09/12/2022

Kann eine Annäherung zwischen Prinz William, 40, und seinem entfremdeten Bruder Prinz Harry, 37, in Trauer erzwungen werden? Zumindest einen Waffenstillstand erhofft sich der Palast – und der soll mit einer symbolträchtigen Maßnahme anlässlich der Beisetzung von Queen Elizabeth, †96, herbeigeführt werden. Auch Prinz Andrew, 62, soll wieder nach den skandalträchtigen Schlagzeilen um seine mutmaßlichen Verwicklungen in den Epstein-Skandal ein den Reihen der Royals eingegliedert werden. 

Queen Elizabeth (†96): Kann die Trauer die beiden Enkel versöhnen?

Der Tod der Königin kam unerwartet. Lediglich ihre ältesten Kinder König Charles III., 73 und Prinzessin Anne, 72, sahen sie noch lebend und wachten bei ihrem letzten Atemzug an ihrer Seite. Schon während die Meldungen laut wurden, dass Mitglieder der königlichen Familie nach Balmoral eilten, weil sich der Gesundheitszustand des Familienoberhauptes verschlechtert hatte, spekulierten die Medien über eine Versöhnung von William und seinem Bruder an ihrem Sterbebett. Beide schafften es nicht mehr rechtzeitig und Harrys vorzeitige Abreise aus Schottland ließ nicht auf eine brüderliche Vereinigung in Trauer schließen. 




Queen Elizabeth (†) Die ganze Welt trauert um die Königin

Als einen Olivenzeig deuteten Beobachter kurze Zeit später Williams Einladung an den Jüngeren mit seiner Frau Herzogin Meghan, 41, nach Schloss Windsor. Die einstigen "Fab Four" kamen dort am Samstag, 10. September 2022 zusammen, um sich gemeinsam die niedergelegten Blumen und Trauerbotschaften anzuschauen.

Nun sollen sich die Brüder des Königs angeblich noch näher kommen. Laut "The Sun" könnten sie bei der Prozession anlässlich der Trauerfeierlichkeiten für die Queen am 19. September 2022 Seite an Seite hinter ihrem Sarg herschreiten. Ein Fortschritt: Noch bei Prinz Philips Beerdigung im April 2021 trennte ihr Cousin Peter Phillips, 44, die entfremdeten Geschwister und lief zwischen den beiden.  

„Sie können nebeneinander existieren“

"Wir sind sicherlich nicht am selben Ort wie bei Philips Beerdigung, als William und Harry nicht Seite an Seite gingen. Die Dinge haben sich nicht geändert, aber es ist nicht mehr so intensiv und sie können nebeneinander existieren", so ein Insider gegenüber der britischen Zeitung. Kurz: Bei dem gemeinsamen Auftritt der Cambridges mit den Sussexes auf Schloss Windsor am vergangenen Wochenende handelte sich vermutlich offenbar lediglich um einen Burgfrieden. "Der Blumenbesuch ändert wirklich nichts. Es ist die gleiche Situation wie bei der Beerdigung von Prinz Philip, als William und Harry ihre Differenzen beiseite legten und sich und ihre Familien in diesem Moment unterstützten", so die Quelle. 

Solange Harrys groß angekündigten Memoiren nicht veröffentlich sind und Meghan weiterhin private Details in ihrem Podcast "Archetypes" offenbart, dürfte der Waffenstillstand nach der offiziellen Trauerzeit um die Königin fraglich sein. Zu viel steht zwischen den Geschwistern.  

Prinz Andrew ist wieder sichtbar

Und wie sieht es mit Prinz Andrew aus? Der zweitälteste Sohn der Queen ist in den vergangenen Monaten auch bei seinen Geschwistern in Ungnade gefallen. Zuletzt sorgte eine gegen ihn angestrebte Klage der Amerikanerin Virginia Giuffre, 38, für mehr als nur Stirnrunzeln bei den Verwandten. Sie behauptet, der angebliche Lieblingssohn der Queen habe sie im Alter von nur 17 Jahren mehrmals sexuell missbraucht. Vorwürfe, die der 62-Jährige bis heute vehement bestreitet. Dennoch zog seine Mutter zu Lebzeiten die Konsequenzen: Andrew musste als Senior Royal zurücktreten, seine militärischen Titel und Schirmherrschaften sowie jegliche finanzielle Unterstützung der Familie wurden ihm entzogen. Daran änderte auch nichts, das er juristisch mit einem außergerichtlichen finanziellen Vergleich noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen war. 

Die Verbannung aus dem öffentlichen Leben wurde mit der Trauer um seine Mutter erst einmal auf Eis gelegt. Der skandalumwitterte Herzog von York wurde am Sonntag wieder sichtbar. Gemeinsam mit seinen Geschwistern Prinzessin Anne und Prinz Edward, 58, erwartete er in Edinburgh die Ankunft des Sarges mit den leiblichen Überresten der Mutter vor dem Palast von Holyroodhouse. Auch bei der Beerdigung soll der ins Zwielicht geratene Royal im Kreise seiner Geschwister den Sarg der Queen während der geplanten Prozession begleiten dürfen. 

Doch auch hier bleibt ein leiser Zweifel, ob die Zeit der familiären und globalen Trauer um eine Jahrhundert-Königin das Geschehene einfach so vergessen machen kann. Die Zukunft wird es zeigen.  

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