Übersäuerung? So funktioniert eine basische Ernährung

Übersäuerung? So funktioniert eine basische Ernährung

01/18/2022

Übersäuerung? So funktioniert eine basische Ernährung

Gesunder Säure-Basen-Haushalt

Basische Ernährung liegt einmal mehr im Trend. Gerade zu Beginn des neuen Jahres legen viele wieder Wert auf einen gesunden Lifestyle, zu dem auch ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt gehört. Denn durch diesen fühlen wir uns vital und energiegeladen. Gerät der pH-Wert im Körper aus dem Gleichgewicht, kann das Folgen für die Gesundheit haben.

Eine Übersäuerung des Körpers entsteht, wenn wir zu viele säurebildende Lebensmittel wie etwa Zucker, Weißmehlprodukte und Fleisch zu uns nehmen und im Gegenzug zu wenig basische Lebensmittel konsumieren. Auch äußere Faktoren wie Stress, Alkohol und Nikotin wirken sich negativ auf das Säure-Basen-Gleichgewicht aus.

Zunächst bemerkt man eine Übersäuerung (Azidose) des Körpers nicht wirklich. Wer jedoch verstärkt unter Kopfschmerzen und Übelkeit, übermäßiger Müdigkeit und Schlappheit leidet, sollte beim Hausarzt den Säuregehalt mit einem Bluttest checken lassen. Auch Schlafstörungen, Haarausfall, Allergien und Hautprobleme sind mögliche Symptome, deren Ursache aber so oder so immer geklärt werden sollte.

Vorab schafft auch ein schneller Test aus der Apotheke Klarheit – der Säuregehalt wird dabei über den Urin gemessen. Lautet das Ergebnis „Übersäuerung“, kann man mithilfe eines speziellen Basenpulvers entgegenwirken und den Säuren-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Des Weiteren ist natürlich eine basenreiche Ernährung das A und O …

Wer sich basisch ernährt, soll so den körpereigenen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht halten. Dieser wiederum ist an allen wichtigen Stoffwechselvorgängen wie der Atmung, Verdauung oder Hormonproduktion beteiligt und somit wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Eine gesundheitsfördernde Ernährung sollte demnach zu etwa 70 bis 80 Prozent aus basischen Lebensmitteln bestehen. Hier eine Übersicht:

Dazu zählen Blumenkohl, Brokkoli, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Lauch, Pilze, Sellerie, Spargel, Spinat und Zucchini.

Hier setzen wir am besten auf Avocado, Apfel, Banane, Birne, Erdbeeren, Feige, Heidelbeeren, Kiwi, Wassermelone und Zitrone.

Dabei sollten diese Produkte verarbeitet werden: Basilikum, Brennnessel, Dill, Eisbergsalat, Löwenzahn, Koriander, Kreuzkümmel, Liebstöckel, Mandeln, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Rucola und Salbei.

Übrigens: Auf Fleisch muss bei dieser Art der Ernährungsform nicht vollends verzichtet werden. Hier kommt es auf eine gute Balance an. Die Fleischportion auf dem Teller sollte zugunsten von Gemüse und Salat etwas kleiner ausfallen.

Zu den basischen Getränken zählen Kräutertee, frischer Gemüsesaft sowie Hafermilch und Mandelmilch. Allesamt in ungesüßter Form, versteht sich.

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