Zum Welthirntumortag: Oli P. widmet seiner Ehefrau Pauline emotionalen Post

Zum Welthirntumortag: Oli P. widmet seiner Ehefrau Pauline emotionalen Post

06/08/2022

„Ich kann gar nicht in Worte fassen, was wir seitdem fühlen und durchmachen“

Zum Welthirntumortag: Oli P. widmet seiner Ehefrau Pauline emotionalen Post

Vor etwas mehr als zwei Jahren bekamen Oli P. (43) und seine Frau Pauline Petszokat eine niederschmetternde Diagnose. Ihr Hirntumor, von dem sie bereits 13 Jahre lang wusste, der aber zunächst harmlos erschien, hat die Größe eines Golfballs angenommen und lag plötzlich sehr dicht am Seh- und Bewegungszentrum. Was folgte, war eine OP und eine lange Erholungsphase, die das Paar bis heute prägt.

Oli P. teilt emotionale Zeilen und Bilder

„Im März 2020 stand die Welt still. Für die meisten da draußen wegen der aufgetauchten Pandemie. Das kam natürlich auch noch hinzu. Aber für Pauline stand unsere kleine Welt still“, beginnt Oli seinen Instagram-Beitrag am Welthirntumortag. Er habe damals nicht gewusst, in was für einem Zustand er seine Frau nach der Operation vorfinden werde: „Ich kann gar nicht in Worte fassen, was wir seitdem fühlen und durchmachen. Ich kann meiner Frau leider nicht die Nachwirkungen der OP abnehmen, aber ich kann Ihr bis zu meinem letzten Atemzug meine ganze Liebe, Treue und Kraft geben. Alles für dich! Ich liebe dich.“

Zu seinen Worten veröffentlicht er unter anderem ein Bild, das Pauline in einem Krankenhausbett zeigt – angeschlossen an zahlreichen Schläuchen und Geräten.

Anschließend gibt der „Flugzeuge im Bauch“-Interpret preis, wie es den beiden heute geht. „Mittlerweile geht es viel besser als vor zwei Jahren, als vor einem Jahr, als zu Anfang des Jahres. Aber ein ‘es geht gut’ bei uns ist immer relativ. In Relation zu einem gesunden ‘gut’ ganz weit entfernt. Aber der Weg ist das Ziel. Und den gehen wir immer selbstverständlich in voller Liebe gemeinsam. Wir leben damit! Auf das es weiterhin bergauf geht“, schreibt Oli weiter.

Im Video: Petszokats geben ihr 1. TV-Interview nach der Hirn-Operation

1. TV-Interview seit der Hirn-Operation

Pauline Petszokat meldet sich selbst mit einem Update

Pauline ist zwar ihren Hirntumor los, doch der schwere Eingriff hat auch seine Spuren hinterlassen, wie sie selbst in einem Post erklärt. „Meine Diagnose Hirntumor hat mein Leben in den letzten 2,5 Jahren auf den Kopf gestellt. Ich bin nicht lebensbedrohlich erkrankt, aber auch nicht gesund. Körperlich und psychisch. Nach meiner Operation im März 2020 war für mich klar, dass ich nach zwei Wochen Erholung wieder die Alte sein werde. Ich war glücklich, selbständig, sehr aktiv, sportlich, mutig, fröhlich und ausgeglichen. Doch seit der Entlassung aus dem Krankenhaus sind für meine Familie und mich sehr schwierige 2 Jahre vergangen“, schildert sie die Situation.

Sie habe mittlerweile damit begonnen, ihre Krankheit und die damit einhergehenden Nebenerscheinungen zu akzeptieren: „Ein großer, WICHTIGER und POSITIVER Schritt für mich. Jeder Tag bleibt trotzdem eine neue Herausforderung. Ich gebe alles, um mein Leben mit meinem neuen Begleiter wieder unbeschwert genießen zu können. Die Krankheit ist nicht mein Feind, sondern ein Teil von mir.“ (dga)

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