FameMaker: Gleich zum Auftakt zofft sich die Jury

FameMaker: Gleich zum Auftakt zofft sich die Jury

09/18/2020

Trau, schau, wem?! Wer hat's drauf, wer sieht nur so aus als ob? Keine einfache Aufgabe für die Juroren bei "FameMaker" (ProSieben), der neuen Stefan-Raab-Show. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Star von morgen oder Niete? Diese Frage stellte sich den drei Juroren zum Auftakt von "FameMaker" (ProSieben) bei 17 Kandidaten. In der "umgekehrten" Version von "Voice Of Germany" (auch ProSieben) mussten sie Talente nur nach dem optischen Eindruck beurteilen – hören könnten sie die Kandidaten nicht. In der schalldichten Kuppel steckten also quasi Gesang-Wundertüten. © ProSieben / Willi Weber
Und wer hat die "Kuppel-Show" erfunden? Nicht die Schweizer, sondern Stefan Raab. Der trat aber nicht in Erscheinung, sondern saß nur in der Regie "und frisst Chips. Die fette Sau!", witzelte die Stimme aus dem Off. An der Front saßen Luke Mockridge, Carolin Kebekus und Teddy Teclebrhan (von links) als Juroren. © ProSieben / Willi Weber
"Ich will dich!" Luke legte sich gleich nach den ersten Sekunden von Chris Fandreys Performance fest: "Das ist ein Star!" Er zog deshalb an seinem Bremshebel (das, was der Buzzer für "VoG" ist) und hatte sein erstes Team-Mitglied. Und Glück. Chris tanzt zwar besser, als er singt. Aber, so Moderator Tom Neuwirth, "das Gesamtpaket ist vielversprechend". © ProSieben / Willi Weber
Luke war von der Optik von Alexandra Leonhard begeistert, aber misstrauisch: "Wenn die auch noch singen könnte, wär's zu schön, um wahr zu sein." Alex' Ziel ist es zwar, "berühmt zu werden", aber mit Singen wird sie es nicht schaffen. Niemand zog den Hebel. Teddy nach der "Enthüllung": "Planst du, zu singen?" Alex sagte "Nein!", und alle atmeten auf. © ProSieben / Willi Weber
Teddy ("Die kann's!") zog für Valerie Edzane (38) – und griff voll daneben. Valerie selbstkritisch: "Ich singe nicht. Mit der Stimme wär das ja Körperverletzung." Moderator Tom (in einem anderen Leben als Conchita Wurst bekannt): "Aber Ausstrahlung hat sie." Und genau darauf fiel Teddy herein. Luke spöttisch: "Du kannst die Kölnarena schon buchen." © ProSieben / Willi Weber
Beim Ziehen um Moritz Kochs (19) war Caroline die Schnellste. Und ihr Gespür trügte sie nicht: "Das war großartig", befand sie zu Recht. Der Musikschüler aus Augsburg flashte alle mit seiner ultracoolen Version von "Stolen Dance" von Milky Chance. "Was für eine geile Stimme", jubelte Carolin. © ProSieben / Willi Weber
Musikdetektivin Carolin lag auch bei Nina "La Vida" Lamps (42) richtig – und zog nicht! "Ich hab Angst, dass das Schlager ist. Ich hab ne Schlagerallergie." Gut so: "La Vida" trällerte "Mein Herz brennt". Dass sie niemand auswählte, war nicht so schlimm. Sie durfte noch einen selbstkomponierten Schlager ansingen. © ProSieben / Willi Weber
"Uh! Tolle Frau!" Carolin hat einfach Ahnung und ist reaktionsschnell. Sie zog schneller als die Jungs. Luke ("Fuuuuck!") und Teddy ärgerten sich, dass ihnen Karolin "Cage" Gärtner (25) als Team-Mitglied entging. Cage sang Beyoncé ("Freedom"), und Caroline flippte aus. "Die singt Beyoncé! Mit was für dicken Eiern kommt die hierher?!" © ProSieben / Willi Weber
Die Begleiterin von Joachim Heinrich (27) legte Wert darauf, dass sie nur "eine" und nicht "die" Freundin des Talents unter der Kuppel ist. Luke: "Hast ihn in die Friendzone geschickt?" Ja, hat sie! Nach Joachims Performance taugte das zum Bonmot. Luke: "Mir ging's wie deiner Freundin: Du hättest mich fast gehabt." Aber nur fast. Keiner zog. © ProSieben / Willi Weber
Michelle "Liah" Hoffmann (31) blinkte und glitzerte wie ein "Handyladen" (Luke). Das lenkte die Juroren ab. Sie vermuteten mehr Schein als Sein. Pech gehabt! Im Original singen "Bang Bang" mit Jessie J, Ariana Grande und Nicki Minaj drei US-Stars – Liah schaffte den Song alleine! Das Juroren-Trio entschuldigte sich. "Da haben wir uns mega vertan!" © ProSieben / Willi Weber
"Die geht voll ab! Das ist Death Metal!", kreischte Luke begeistert und zog den Hebel. Aber Louisa "Lou" Büchner ist keine Profisängerin, sondern Sexualtherapeutin, und ihr "Open your Eyes" (Guano Apes) bedeutete ihren ersten Auftritt. Nicht bei jedem ersten Mal gibt's einen Höhepunkt. Aber Luke hat Hoffnung: "Lass mich nur machen." © ProSieben / Willi Weber
"Ich bin zu lieb!" Teddy drückte bei Gerry Grimme, weil dessen Tochter "so süß" war. Als der Papa dann zu hören war, erstarrte Teddy. Gerry ("Das war das Schlechteste, was ich je gesungen hab"), der sich nur anmeldet, weil seine Tochter Pia großer Luke-Fan ist, war vom Weiterkommen überrascht. Teddy: "Wir machen was Cooles zusammen." Gerry: "Echt?" © ProSieben / Willi Weber
Gewagtes Outfit, aber auch gute Stimme? Luke zog für Sebastian Schmidt (26) den Hebel. Als die Kuppel sich hob, frohlockte er: "Jaaaa, er kann singen!" Und dann, fachmännisch: "Das Optische ist durch das Akustische nochmals verbessert worden." Carolin sah Lukes Beweggründe woanders: "Luke dachte sich: 'Keine Hose an, das will ich!'" © ProSieben / Willi Weber
Von Kevin "Maeck" Meyer (29) gab es für die Juroren Nachhilfe in Sachen "Ding Dong". Damit umschrieb der Modellathlet ("Ich bin ein Poser") Geschlechtsverkehr, denn darum geht's in seinem selbst komponierten Song "Bootie Call", den er rappte. Sein Oben-ohne-Rap allerdings verstörte: Keiner zog für den Schönen am langen Hebel. © ProSieben / Willi Weber
"Oh, ich bin weiter?" Nico Garms (27), Künstlername "Uff" (aber bitte lasziv hauchen!) konnte es selbst kaum fassen. Aber es war wahr. Teddy hatte sich verleiten lassen – und wahrte nach der "Entkuppelung" mühsam die Fassung. Das Lied war nicht zu erkennen! Tom ("I love it, Darling!") war von dem Travestie-Künstler allerdings gleich angetan. © ProSieben / Willi Weber
Die Juroren hielten sich bei Larissa Planert (20) zurück (Teddy: "Ich glaub, sie kann was, aber ich hab Angst!") – zum Glück. Larissa präsentierte "Hot2Touch" von Felix Jaehn, aber nicht gut: "Ich sing sonst nur unter der Dusche." Aber ihre Schwester hatte recht: "Im Tanzen ist sie die Beste!© ProSieben / Willi Weber
Michael Insinger (52) trägt die Musik nicht nur im Namen, sondern auch auf dem Arm: Er ist leidenschaftlicher Gitarrist und zieht als Straßenmusiker durch die Lande. "FameMaker" bedeutet für ihn keine lange Haltestation – es zog niemand für ihn den Hebel. Luke bereute es: "Ich könnt mir in den A…. beißen, ich schäme mich."© ProSieben / Willi Weber
"Das ist Rap oder eine Yvonne-Catterfeld-Ballade!" Luke witzelte erst, dann zog er für Saman Dawood (32). Der erwies sich als ein bisschen singende menschliche Rhythmusmaschine. Sein Beatboxing begeisterte alle. Luke war stolz über seinen guten Fang zum Schluss: "Du bist auf jeden Fall der klimaneutralste Künstler. Du brauchst nur ein Mikro." © ProSieben / Willi Weber
Schon am Samstag (19. September) geht's in die zweite von vier Runden. Luke hat drei, Teddy vier und Carolin bisher zwei Talente ins Team geholt. Jeder wird zwölf Kandidaten "an sich ziehen", von denen je vier ins Finale kommen. Dort treten die Finalisten vor die gerechteste Jury überhaupt: das Fernseh-Publikum, denn das Finale wird live gesendet. © ProSieben / Willi Weber
Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel