Feuer-Drama bei "Goodbye Deutschland": Brandstifter bringt Hunde in Gefahr

Feuer-Drama bei "Goodbye Deutschland": Brandstifter bringt Hunde in Gefahr

11/16/2021
  • „Bitte rettet meine Hunde! Bitte!“ Mit den verzweifelten Rufen von Hundezüchterin Laura Scott begann die aktuelle Folge der VOX-Dokusoap „Goodbye Deutschland!“.
  • Die Auswanderung der jungen Mutter stand offenbar unter keinem guten Stern.
  • Ein verheerender Brand war nur der Höhepunkt des Dramas.

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Schreckliche Szenen bei „Goodbye Deutschland!“ Knallorange flackerten Flammen und verbreiteten sich über eine fußballfeldgroße Fläche: In der aktuellen Folge der Dokusoap begleitete das VOX-Team Auswanderin Laura Scott (25), die im südspanischen Málaga einen Neubeginn wagen wollte und nun um ihre geliebten italienischen Doggen bangen musste.

Mit einer Doggenzucht und Hundetraining wollte sie sich, ihrer Oma Waltraud (75), Ehemann Grant Matthew Scott (25) und Sohnemann Louis (7) ein „richtig schönes Leben“ ermöglichen und ein trauriges Kapitel endgültig hinter sich lassen. Denn hinter der Bielefelderin lagen schwere Zeiten: Ihre Kindheit und Jugend war geprägt durch die Misshandlungen ihres gewalttätigen Vaters, zu dem sie vor zwölf Jahren den Kontakt abgebrochen hatte.

Laura Scott: „Das waren schlaflose Nächte“

„Es ist ja eher die emotionale Gewalt“, erklärte sie ihre Gefühle. „Also, in jeglicher Hinsicht. Das finde ich belastender als das Körperliche.“ Zu gerne hätte man gesehen, wie sich mit der Auswanderung nun alles zum Guten wenden würde für die ehemalige Tierarzthelferin, doch es kam anders: Erst machte Corona Laura das Arbeiten nahezu unmöglich, sodass keinerlei Geld in die Kasse kam, dann bangte sie um das Leben einer ihrer Hündinnen, die einen Knochen verschluckt hatte, von dem sich Teile im Darm verkeilten. Zum Glück konnte das Tier gerettet werden.

Doch noch eine größere Katastrophe wartete auf die Scotts: Ein Brandstifter hatte ganz in der Nähe ihres Hauses und des Hundegeheges Feuer gelegt – offenbar nicht zum ersten Mal hatte der Täter sich ein Zufallsopfer gesucht. Auge in Auge mit dem Flammenmeer konnte Laura an nichts anderes denken als an ihre geliebten Vierbeiner: „Ich wollte einfach nur runter zu meinen Hunden!“, erinnerte sie sich weinend an das Geschehen, das sie von einer Anhöhe aus beobachtete.

„Die Officer haben mich nicht runtergelassen, haben gesagt, es ist zu gefährlich, du darfst da nicht runtergehen. Und ich hab‘ die so angeschrien, ich hab‘ gesagt: Ich muss meine Hunde retten!“ Auch ihre Mama Sabine Wandschneider (54), der sie vom Unglücksort aus Sprachnachrichten schickte, litt mit: „Das waren schlaflose Nächte!“

„Goodbye Deutschland“: Angst vor dem Täter

Immerhin: Wie durch ein Wunder blieben alle Tiere unversehrt, auch sonst wurde niemand verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde überdies noch vor Ort festgenommen: „Der hatte Ruß an den Fingern, Brandbeschleuniger bei sich und den ganzen Körper zerstört! Und ist ja hier auch durch die Büsche und hatte frische Wunden von den Büschen. Es liegt auf der Hand, dass er es war!“, fand Laura.

Offenbar aber reichten die Indizien nicht aus, um den Mann länger als drei Tage festzuhalten. Bis zur Verhandlung wurde er auf freien Fuß gesetzt, was die Familie verständlicherweise unruhig machte, hatte die Polizei sie doch genötigt, den Mann in einer direkten Gegenüberstellung zu identifizieren.

Jetzt, wo er frei herumlaufe, müsse man sich „Gedanken machen, dass der nachts uns die Kehle aufschlitzt! Ich hab’n kleines Kind hier!“, sorgte sich die junge Mutter. Auch Söhnchen Louis gestand, die Erinnerung an den Brand nur schwer aus dem Kopf zubekommen: „Es geht irgendwie nicht. Ich mach‘ mir immer noch’n bisschen Gedanken. Aber es … Ich mach‘ mir nicht mehr große Gedanken.“

Die Scotts geben ihren großen Traum auf

Doch dann der nächste Schock: Bei der Gerichtsverhandlung, zu der Laura, Grant und Waltraud als Zeuginnen und Zeuge geladen waren, erschien der Angeklagte nicht! Offenbar war er untergetaucht. Die Scotts hatten das Haus mittlerweile mit Überwachungskameras und Alarmanlagen ausgestattet, doch die Sorge um den Brandstifter blieb nicht ihre einzige: Für ihre Arbeit fehlte wegen der Coronakrise weiterhin die Perspektive, es kam kaum Geld in die Kasse.

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Und so rangen sich die Scotts zu einem schweren Schritt durch: Sie gaben ihren großen Traum vorerst auf und kehrten zurück nach Deutschland, wo sie fürs Erste Tante Renate aufnahm, die Tochter von Waltraud und Schwester von Lauras Mutter Sabine. Bei all dem Schlimmen, was Laura erleben musste, auf eines konnte sie sich zumindest verlassen: Ihre Familie hält auch in schlimmen Zeiten fest zusammen.

(tsch) © 1&1 Mail & Media/teleschau

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