"Goodbye Deutschland": Liebesdrama um Horrorfilm-Regisseur

"Goodbye Deutschland": Liebesdrama um Horrorfilm-Regisseur

01/24/2022
  • Es gibt Tage, da ist die Unterstützung eines Partners besonders wichtig.
  • „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Marcel Walz muss in solch einem Fall jedoch auf die Anwesenheit seines Liebsten verzichten.
  • Wie der Horrorfilm-Regisseur damit umgeht, zeigt die Vox-Dokusoap.

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„Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich …“ „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Marcel Walz (35) muss kurz innehalten und die Tränen unterdrücken, als er vor den Vox-Kameras den Brief seines Ehemanns Dominik Jurczek (36) vorliest. Es ist Valentinstag und die beiden Liebenden haben sich seit fast sechs Monaten nicht mehr gesehen.

Denn während Horrorfilm-Regisseur Marcel in Los Angeles lebt und auf seinen Hollywood-Durchbruch hofft, arbeitet Pilot Dominik von China aus für eine dort ansässige Airline. Die extrem strikten Corona-Reiseregeln dort machen Besuche nahezu unmöglich, wann sich die Lage verbessert, ist ungewiss.

„Es ist irgendwie kein Ende in Sicht“, lautet Dominiks bittere Erkenntnis, als er mal wieder in einem Hotel die vorgeschriebene dreiwöchige Quarantänezeit nach einem Flug durchstehen muss.

„Marcel hat’s so drauf als Regisseur!“

An längere Trennungsphasen ist das fernbeziehungserprobte Paar zwar gewöhnt, dass diese aber so lang sind und dass sie wichtige Lebensereignisse ohne einander erleben müssen, ist eine neue, traurige Erfahrung. Etwa die Premiere von Marcels neuestem Film „Pretty Boy“, ein Testscreening vor den Mitwirkenden und deren Angehörigen. Erstmals hat Marcel seinen Streifen nicht selbst finanziert, sondern ein großes Studio dafür gewonnen – sollte er gut ankommen, wäre das ein wichtiger Schritt in seiner angestrebten Hollywood-Karriere.

Tatsächlich wird der Abend ein Erfolg, die Anwesenden sind voll des Lobes: „Marcel ist ein Genie bei der Arbeit“, heißt es da etwa oder: „Marcel hat’s so drauf als Regisseur!“ Ein fast perfekter Abend, mit einem entscheidenden Makel: Dominik, der seit 14 Jahren den Werdegang seines Liebsten unterstützt und mit dem er seit zwölf Jahren verheiratet ist, kann nur kurz via Videocall dabei sein.

Happy End dank US-Fluglizenz

Wie lange soll das noch so weitergehen? Langsam reicht es den beiden und Marcel versucht sich in Optimismus: „So weit wird’s nicht kommen, dass man sich jetzt ein Jahr nicht sieht, das wird nicht passieren. Auf gar keinen Fall!“ Leider aber irrt er sich, es wird sogar noch länger. Insgesamt 15 Monate vergehen, bis sich das Ehepaar entschließt, es mit einem Treffen „in der Mitte“ zu versuchen: Beide wollen nach Frankfurt fliegen, da Reisen zwischen China und den USA weiterhin mit größten Schwierigkeiten verbunden sind.

Doch ob dieser Plan funktioniert, ist ungewiss, denn schon der kleinste Verdachtsfall kann dazu führen, dass in China Flüge gestrichen und Tausende in Quarantäne geschickt werden. Verständlich, dass Dominik leicht nervös wird, als sein Flieger Verspätung hat. Auch Marcel wird zappelig, als er mit seinem Kumpel Sandro am Frankfurter Flughafen auf die Ankunft seines Liebsten wartet: Fast fühle es sich so an, als würde er Dominik gleich „das erste Mal für ein Tinder-Date“ sehen, versucht er lachend, seine Empfindungen zu umschreiben.

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Aber dann geht glücklicherweise alles gut: Weinend fallen sich die beiden in die Arme und sind sich gleich wieder vertraut wie eh und je. Nie mehr wollen sie so lange voneinander getrennt sein. Darum fasst Dominik einen Entschluss: Auch wenn es Einkommenseinbußen bedeutet – nach China will er nicht zurück, er kümmert sich lieber um eine US-amerikanische Fluglizenz, um auch von Los Angeles aus arbeiten zu können.

Einen Monat später bekommt das „Goodbye Deutschland“-Team die gute Nachricht: Es hat geklappt! So schnell wird Dominik und Marcel nun also nichts mehr trennen. © 1&1 Mail & Media/teleschau

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