"Tatort" aus Wien spaltet die Meinungen der Zuschauer

"Tatort" aus Wien spaltet die Meinungen der Zuschauer

03/29/2021

Am Sonntagabend erzeugte der Wiener “Tatort” eine beklemmende Stimmung. Die Ermittler hatten es mit doppelter Kindesentführung zu tun. Der Täter war ein skrupelloser, gruseliger Mann in Frauenkleidern und genau das sorgt für Diskussionen. 

Bei vielen Zuschauern, die sich auf Twitter zum jüngsten “Tatort” äußerten, erregte eben jene Figur des Mörders Aufmerksamkeit. Der Täter präsentierte sich immer wieder in Frauenkleidern, warum er das tat, blieb unklar. Das TV-Publikum war in großen Teilen verärgert. 

“Uralte Grusel-Klischees über Trans-Personen” 

Bis zuletzt war das Motiv des Mörders nicht eindeutig. “Ich glaube, ich kenne das Motiv der Produzenten”, schreibt dazu jemand auf Twitter. “Uralte Grusel-Klischees über Trans-Personen reproduzieren und vermitteln.” Diese Meinung teilen viele Zuschauer. Etliche Twitter-Nutzer beschreiben den “Tatort” als “transfeindlich”. Von einer “hässlichen Linie” ist die Rede, die sich bereits seit den 1960er-Jahren in Filmen wiederfinde. Schon in “Psycho”, “Dressed to Kill” oder “Das Schweigen der Lämmer” habe es “crossdressende Serienmörder” gegeben. 

Anderen Zuschauern schien das nicht aufgefallen zu sein. Sie freuten sich über die gruselige Stimmung, die der Film transportierte und loben den “Tatort”. 

“Sensationell” oder “sagenhaft gut” – finden die anderen 

Generell erfreut sich der Wiener Krimi meistens über viel Zuspruch. Auch “Die Amme” erzielte wieder viel positive Kritik. Vor allem die schauspielerische Leistung von Max Mayer, der den psychopathischen Mörder spielte, kam gut an. Als “sensationell” und “sagenhaft gut” beschreiben einige Zuschauer den Film. 

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In der kommenden Woche sind die Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) aus München an der Reihe. Sie haben es mit einem Angriff auf einen Surfer zu tun.

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